Umweltzone Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet zählt mit
seinen über 5 Mio. Einwohnern zu den größten Metropolregionen in Europa
und verdichtet auf den über 4.400 km² viele verschiedene Industrien. Wo
viele Menschen leben und viel Industrie angesiedelt ist, entstehen
zwangsläufig viele Emissionen. Nicht erst seit der Diskussion um den
globalen Klimawandel, ausgelöst durch CO2-Emissionen, sind im Ruhrgebiet
Maßnahmen zur Luftreinhaltung
ergriffen worden.
Im Fokus der Arbeit steht die kritische ökonomische Bewertung einer
Machbarkeitsstudie des Deutschen Instituts für Urbanistik, die
Möglichkeiten für Städte und Gemeinden zur Luftreinhaltung aufzeigt,
wobei besonders auf die Belastung durch Feinstaubpartikel der Kategorie
PM10 eingegangen wird. Grund für die Machbarkeitsstudie waren kausale
Zusammenhänge zwischen Luftbelastung und lang- und kurzfristigen
Auswirkungen auf Mortalität, Krebsrisiko und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bereits aus anderen Ländern unter
ähnlichen Bedingungen bekannt waren.
Die unterschiedlichen Partikelquellen, sowohl natürliche als auch
anthropogene, werden aufgedeckt und nach ihrer Wirksamkeit eingeordnet.
Es erfolgt ein Überblick über Internalisierungsmaßnahmen, die bereits
auf globaler Ebene angewandt werden. Eingeordnet nach Auflagenpolitik,
preisorientierte Ansätze und mengenorientierte Ansätze werden sie alle
einer Bewertung auf ökonomische Effizienz (und andere Kriterien)
unterzogen, was abschließend zu einer Handlungsempfehlung führt.
Aus dem Inhalt: Standortqualität • Regionale Wirtschaftspolitik •
Strukturpolitik • Umweltpolitik • Gesundheit • Ruhrgebiet •
CO2-Belastung • Feinstaubpartikel • Internalisierungsmechanismen • Maut •
RUFIS
Das 1979 in Bochum gegründete
Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS)
beschäftigt sich mit regionalem Wandel, seinen Triebkräften und Folgen
für Unternehmen, Politik und Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund
verfolgt das RUFIS seit seiner Gründung das Ziel, sozio-ökonomische
Probleme von Ballungs- und Ballungsrandzonen, insbesondere des
Ruhrgebietes, zu erforschen. Darüber hinaus sind regionalwirtschaftliche
Probleme Deutschlands und Europas im Fokus seiner Forschung.
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