RUFIS

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Das 1979 in Bochum gegründete Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) beschäftigt sich mit regionalem Wandel, seinen Triebkräften und Folgen für Unternehmen, Politik und Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund verfolgt das RUFIS seit seiner Gründung das Ziel, sozio-ökonomische Probleme von Ballungs- und Ballungsrandzonen, insbesondere des Ruhrgebietes, zu erforschen. Darüber hinaus sind regionalwirtschaftliche Probleme Deutschlands und Europas im Fokus seiner Forschung.  Die älteren noch lieferbaren Bände finden Sie in unserem Restseller Shop zu sehr günstigen Preisen. Die Neuerscheinungen ab 1/2008 finden Sie hier und ebenfalls in unserem Shop.

 

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Raphael Krzizek: Umweltzone Ruhrgebiet.

RUFIS Studien 1,2008, Bochum 2009, ISBN 978-3-8196-0728-8, kart. 72 S. 14 graph. Darstellungen, 21 x 14,5 cm     € 9,90

 

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Umweltzone Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet zählt mit seinen über 5 Mio. Einwohnern zu den größten Metropolregionen in Europa und verdichtet auf den über 4.400 km² viele verschiedene Industrien. Wo viele Menschen leben und viel Industrie angesiedelt ist, entstehen zwangsläufig viele Emissionen. Nicht erst seit der Diskussion um den globalen Klimawandel, ausgelöst durch CO2-Emissionen, sind im Ruhrgebiet Maßnahmen zur Luftreinhaltung
ergriffen worden. Im Fokus der Arbeit steht die kritische ökonomische Bewertung einer Machbarkeitsstudie des Deutschen Instituts für Urbanistik, die Möglichkeiten für Städte und Gemeinden zur Luftreinhaltung aufzeigt, wobei besonders auf die Belastung durch Feinstaubpartikel der Kategorie PM10 eingegangen wird. Grund für die Machbarkeitsstudie waren kausale Zusammenhänge zwischen Luftbelastung und lang- und kurzfristigen Auswirkungen auf Mortalität, Krebsrisiko und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bereits aus anderen Ländern unter ähnlichen Bedingungen bekannt waren. Die unterschiedlichen Partikelquellen, sowohl natürliche als auch anthropogene, werden aufgedeckt und nach ihrer Wirksamkeit eingeordnet. Es erfolgt ein Überblick über Internalisierungsmaßnahmen, die bereits auf globaler Ebene angewandt werden. Eingeordnet nach Auflagenpolitik, preisorientierte Ansätze und mengenorientierte Ansätze werden sie alle einer Bewertung auf ökonomische Effizienz (und andere Kriterien) unterzogen, was abschließend zu einer Handlungsempfehlung führt. Aus dem Inhalt: Standortqualität • Regionale Wirtschaftspolitik • Strukturpolitik • Umweltpolitik • Gesundheit • Ruhrgebiet • CO2-Belastung • Feinstaubpartikel • Internalisierungsmechanismen • Maut •

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Das 1979 in Bochum gegründete Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) beschäftigt sich mit regionalem Wandel, seinen Triebkräften und Folgen für Unternehmen, Politik und Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund verfolgt das RUFIS seit seiner Gründung das Ziel, sozio-ökonomische Probleme von Ballungs- und Ballungsrandzonen, insbesondere des Ruhrgebietes, zu erforschen. Darüber hinaus sind regionalwirtschaftliche Probleme Deutschlands und Europas im Fokus seiner Forschung.

 

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Häder, Michael: Energiepolitik in Deutschland

Eine Analyse der umweltpolitischen Rahmenbedingungen für den Strommarkt aus Sicht der Ordnungspolitik (RUFIS 1/2010) Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0771-4, kart. 190 S. 21 x 14,5 cm. € 19,90

 

 

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Energiepolitik in Deutschland

Die politischen Rahmenbedingungen in der Stromwirtschaft haben sich seit Ende der 90er Jahre in Deutschland grundlegend verändert. Treiber hierfür waren insbesondere die Liberalisierung der Strommärkte sowie zunehmende umwelt- und klimapolitische Anforderungen. Als Antwort auf diese Herausforderungen hat die Legislative auf europäischer wie nationaler Ebene mit einer Vielzahl von Maßnahmen und Instrumenten reagiert. Insbesondere im Bereich der umweltpolitischen Normen entstand dabei eine Vielzahl von „Einzel-Politiken“, u.a. bezüglich des Ausbaus erneuerbarer Energien, der Stärkung der Energieeffizienz, der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung, der Einführung eines Emissionshandelssystems sowie steuerlicher Maßnahmen. Gleichzeitig wurden die Begründungen für die Eingriffe in den Markt im Zeitablauf erweitert. Standen zunächst vor allem klimapolitische Argumente im Vordergrund, so haben sich inzwischen vielfältige weitere Ziele hinzugesellt, wie bspw. die Förderung der Ressourcenschonung, die Internalisierung externer Effekte oder auch technologie- und beschäftigungspolitische Ziele. Im Fokus dieser Arbeit steht angesichts dieser Vielzahl von Maßnahmen und Begründungen für staatliches Handeln die Frage, wie es um die Konsistenz dieses umweltpolitischen Rahmens bestellt ist. Wie steht es um die Effektivität und Effizienz der einzelnen Maßnahmen? Welche Interrelationen bestehen zwischen den verwendeten Instrumenten? Und schließlich: Wie sind die Begründungen für die Staatseingriffe zu beurteilen? Zur Beantwortung dieser Fragen werden zunächst die wesentlichen für den Strommarkt maßgeblichen umweltpolitischen Rahmenbedingungen identifiziert und hinsichtlich der mit ihnen intendierten Ziele, der verwendeten Instrumente und deren Wirkungen dargestellt. Anschließend wird der umweltpolitische Normenrahmen unter Rückgriff auf die Marktversagenstheorie und die Einordnung in eine Ziel-Mittel-Hierarchie analysiert und beurteilt. Die Arbeit schließt mit einigen ordnungspolitischen Überlegungen zum Verhältnis von Umwelt- und Energiepolitik.

 

Michael Häder:

ist seit September 2003 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bochum tätig. Er ist leitendes Mitglied des Direktoriums des dortigen Instituts für Energie- und Wasserwirtschaft. Von 1998 bis 2003 war er bei der RWE AG in Essen als Referent für Energie- und Umweltpolitik beschäftigt. Seine berufliche Laufbahn abseits der Universität begann er als Referent für Energie- und Umweltpolitik bei einem unternehmerischen Berufsverband in Bonn. Vorher studierte er Volkswirtschaftslehre und promovierte als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Genossenschaftswesen der Universität Münster im Forschungsgebiet der Umweltökonomie

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Radinger, Stefanie: Beschäftigungsentwicklung in Hattingen.

Ökonomische Analyse und Potenziale (RUFIS Studien 2/2010) Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0773-8, kart. 98 S. 21 x 14,5 cm   € 13,90

 

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Beschäftigungsentwicklung in Hattingen.

Diverse Untersuchungen haben gezeigt, dass sich ohne Berücksichtigung von Konjunktureffekten jede dritte Arbeitsplatzveränderung in den Teilregionen der Bundesrepublik Deutschland durch besondere Merkmale in der entsprechenden Wirtschaftsstruktur begründen lässt. Demgemäß wird im Hinblick auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes der Stadt Hattingen im Rahmen dieser Studie analysiert, wie die Hattinger Wirtschaft hinsichtlich ihrer Branchen strukturiert ist und wie das Wachstumspotenzial dieser Branchenstruktur zu beurteilen ist. Wurden durch die lokalen Standortbedingungen die Entwicklungschancen ausgeschöpft oder ist die Stadt Hattingen hinter den zu erwartenden Entwicklungen zurückgeblieben. Welche Handlungsempfehlungen und Rückschlüsse für etwaige Entscheidungsträger der öffentlichen Hand oder privater Unternehmen resultieren hieraus? Um die vorgenannten Fragen zu beantworten wird die Wirtschaftsstruktur der Stadt Hattingen mittels der deterministischen Shift-Share-Analyse untersucht. Diese ist ein klassisches Instrument in der Regionalökonomie zur Erklärung von regionalen Entwicklungsunterschieden in der Beschäftigung. In diesem Zusammenhang wird möglichen Interessenten neben der detaillierten Darstellung dieser Analysemethode auch die Ergebnisinterpretation erläutert. Des Weiteren werden Vor- und Nachteile sowie denkbare Alternativen benannt.

 

STEFANIE RADINGER *1982, Diplom-Kauffrau (FH), Mitarbeiterin Sparkasse Bochum, Dipl. Arbeit im Auftrag des Fachbereichs „Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Touristik“ der Stadt Hattingen

 

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Dufour-Bourru, Patrick: New-Economy 2.0

US-Amerikanische Erfahrungen als Vorbild für Dortmund (RUFIS Studien 1/2011) ISBN 978-3-8196-0790-5, kart. 416 S. 21 x 14,5 cm. € 44,90

 

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New-Economy 2.0

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Patrick Dufour-Bourru studierte Geographie, Politikwissenschaften und Französisch an der Ruhr-Universität Bochum und der University of Sheffield. Während seines Studiums arbeitete er an verschiedenen Forschungsprojekten zur regionalen Vernetzung von Unternehmen über multimediale Informations- und Kommunikationssysteme. Aus diesen Forschungsprojekten entstand im Jahr 1996 ein Spin-Off, das er gemeinsam mit einem Kommilitonen und seinem späteren Doktorvater bis zum Jahr 2000 leitete. In den Jahren 1998 und 1999 war Herr Dufour-Bourru Stipendiat des Initiativkreis Ruhrgebiets im Rahmen des Forschungsprogramms „Strukturwandel an der Ruhr“ in dessen Rahmen er die Erfolgsfaktoren der US-amerikanischen Software-Industrie herausarbeitete. Diese Studie war Ausgangspunkt für die heute vorliegende Dissertation. In deren Rahmen wurde zusätzlich zur Software-Branche auch die Internet-Branche im Rahmen des neu geschaffenen Branchenkomplex der New Economy Branche betrachtet. In den USA wurden zusätzlich zu Seattle und dem Silicon Valley noch der Großraum New York und als deutsche Anwendungsregion der Großraum Dortmund untersucht. Nach dem Stipendienprogramm war Herr Dufour-Bourru an verschiedenen Positionen im ThyssenKrupp-Konzern, zunächst im Rahmen der Wirtschaftsförderungsinitiative dortmund-project und dann im Immobilienbereich tätig. In den Jahren 2006 bis 2007 arbeitete Herr Dufour-Bourru als Mitarbeiter des Initiativkreis Ruhrgebiets an Szenarien für die Entwicklung des Ruhrgebiets im Jahr 2030. Von 2007 bis 2010 war er zunächst als Leiter der Wirtschaftsförderungsinitiative Bochum2015 und später als stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung für die Stadt Bochum tätig. Seit Juni 2010 ist Herr Dufour-Bourru Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH.

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Janda, Agnes Emilie: Ökonomische Reformoptionen zur Weiterentwicklung des deutschen Trinkwasserversorgungsmarktes

RUFIS Studien 1/2012, ISBN 978-3-8196-0845-2, kart. 21 x 14,5 cm. 407 S.€ 44,90

 

Das Buch ist soeben erschienen 2012 und kann gern hier vorbestellt werden!

 

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Trinkwasserversorgungsmarkt

(Dissertation Ruhruniversität Bochum 2011) Als leitungsgebundener Infrastruktursektor steht die Wasserversorgung wie andere traditionell monopolistisch geprägte Versorgungssektoren seit Jahren in der politischen Diskussion. Diese hat jedoch bislang keine gravieren-den Umbrüche hervorgebracht, wie sie von den Energie- und Telekommunikationsmärkten bekannt sind. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit damit, die Problematik einer Neugestaltung des deut-schen Wasserversorgungsmarktes sowohl kritisch zu hinterfragen als auch bisherige Bemühungen und die aktuel-le Governance-Struktur zu analysieren sowie einen Vorschlag zu erarbeiten, wie unter Berücksichtigung realer Gegebenheiten, Erfahrungswerte und theoretischer Erkenntnisse eine effizienzsteigernde Neuordnung des Mark-tes erfolgen kann. Die Rolle öffentlicher Unternehmen auf dem Wassermarkt wird in diesem Kontext besonders beleuchtet. Dabei wird nicht der Anspruch erhoben ein Idealmodell aufzustellen, sondern es gilt die Frage zu be-antworten, wie aus dem gegebenen Status Quo heraus Verbesserungen möglich und insbesondere faktisch um-setzbar sind. Die Status-Quo-Analyse des Marktes nimmt somit einen wesentlichen Teil der Arbeit ein, um die bislang in Politik, Wissenschaft und Literatur diskutierten „Standardargumente“ fundiert zu ergänzen. Im Ergeb-nis werden zehn verschiedene Sachverhalte abgeleitet, die einen Reformbedarf auf dem deutschen Trinkwasser-versorgungsmarkt begründen. Ergänzt um eine Auseinandersetzung mit den grundsätzlich möglichen Disziplinie-rungs- und Interventionsstrategien auf diesem Markt und ihre Einordnung in ein Bewertungsschema, führt zu einem Vorschlag für sinnvolle Determinanten einer zukünftigen Versorgungs- und Regulierungsstruktur. Die abge-leiteten Determinanten werden abschließend in konkrete Reformmaßnahmen überführt, die im Wesentlichen die Themenfelder Harmonisierung rahmenrechtlicher Belange, Steigerung der Leistungseffizienz und Optimierung der Anbieterstruktur, sowie Einzelaspekte einer Qualitätsregulierung abdecken

 

Die Autorin: Agnes Emilie Janda, geb. Michnicki * 1979 war bereits während ihres Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der RUB studentische Mitarbeiterin bei der Gelsenwasser AG, Abteilung Unternehmensstrategie und ist seit 2004 festangestellte Mitarbeiterin in dieser Abteilung, nebenher Promotionstudium an der RUB Betreuer Prof. Helmut Karl

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