Romane, Erzählungen

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Romane, Erzählungen , Anthologien

Hier finden Sie u.a. unsere spannenden Kriminalromane Drachentod,  Jeder Einzelne,  Tango und Theater, einen Sport- und "Olympiaroman" von HEINRICH PEUCKMANN. Dann sprachlich fein gewobene Kurzgeschichten von HEIDE RIECK, die Erzählungen von FRIEDRICH GROTJAHN, die kuriose Geschichte des Kandidaten Hieronimus Jobs von Carl Arnold KORTUM u.v.m.

 

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Brack, Ulrich/Harlammert, Iris & Schlegel, Werner (Hrsg.): 2010*

* Texte aus drei Dekaden Literarische Werkstatt Marl. Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0750-9, 208 S. kart. 18,5 x 12 cm . € 14,90

 

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Anthologie Literarische Werkstatt Marl

Ob Kriminalstory oder Satire, Lyrik oder Roman, Theaterstück oder Erzählung, Essay oder experimentelle Prosa – es gibt kaum eine literarische Textart, die von den Mitgliedern der Literarischen Werkstatt Marl an der vhs/die insel nicht verfasst wurde. Die 1980 gegründete Literaturwerkstatt feierte im Februar 2010 ihr 30-jähriges Bestehen. Ein in der Bundesrepublik wohl einmaliges Jubiläum. Die früheren und derzeitigen Werkstattmitglieder können auf zahllose einzelne und gemeinsame Buchpublikationen, Veröffentlichungen in Anthologien, öffentliche Lesungen und selbst Rundfunk- und Fernsehauftritte zurückblicken. Grund genug also, um in einem Jubiläumsband Literatur-Geschichte(n) des Ruhr- und Emscher-Lippegebietes noch einmal Revue passieren zu lassen. Mit einem Buch voller poesievoller und prosaischer Texte aus den drei Werkstatt-Dekaden. Zusammen mit den einleitenden Essays der Herausgeber bilden sie ein spannendes literarisches und geschichtliches Kaleidoskop aus der Region.

 

Presse:

MARL. Es ist das Schönste, was Werner Schlegel während seiner fast fünfjährigen Amtszeit als Leiter der literarischen Werkstatt Marl „auf die Beine gestellt hat.“ 2010* – so heißt die Anthologie aus drei Jahrzehnten Schreibkunst in Marl, die jetzt veröffentlicht wurde.


Eine bunte Auswahl aus 30 Jahren Literarische Werkstatt Marl zusammen zu stellen- das war „eine Schweine-Arbeit“, wie die Mit-Herausgeberin und ehemalige Leiterin, Iris Harlammert, zugab. Herausgekommen ist eine Anthologie von rund 200 Seiten, mit 33 Autoren und rund 100 Kurzgeschichten und Gedichten.

 

„Die regionalen Literaten finden bei der Kulturhauptstadt 2010 kaum Beachtung“, begründet Schlegel die Titelwahl. Diese wären von den Verantwortlichen mit Sätzen wie „Regionale Literatur ist nicht wichtig genug“ abgespeist worden. „Dafür wurden lieber bekannte Autoren teuer eingeflogen“, bedauert der Leiter der Literarischen Werkstatt Marl. Deswegen findet der Leser in dem Werk auch im letzten Kapitel, das unter „Das Allerletzte- oder: Titel, die wir nicht genommen haben“ den letzten Satz: „Was für eine Kulturhauptstadt?“

Allerdings gab es am Donnerstagabend zu viele Gründe zur Freude, als dass diese durch die Ignoranz anderer getrübt werden konnte. Neben dem Urgestein und Gründungsmitglied Hans von Ooyen trugen auch Werner Reimann, Saduman Simsir Tanriverdi, Jürgen Wolter und Werner Schlegel Teile ihrer Beiträge aus „20 10*“ vor.
Auch die 26-jährige Lisa Sophie Erben, die mit der Anthologie ihre erste Veröffentlichung feiern darf, las ihre Kurzgeschichte „Lautlos“.

Die junge Autorin ist seit 2009 Mitglied der Literarischen Werkstatt, zuvor lernte sie in einer Jugend-Schreibwerkstatt die Grundlagen des Handwerks. „Ich konzentriere mich überwiegend auf Jugendliteratur“, erzählt die kaufmännische Angestellte, die von einer eigenen Romanveröffentlichung träumt. Sie ist das jüngste der zur Zeit zwölf Mitglieder des Marler Literaten-Teams.

Werner Schlegel hatte nicht nur gute Nachrichten mitgebracht: Ende 2010 sieht er seinem Ende als Leiter der Literarischen Werkstatt entgegen. „Eigentlich wollte ich die Leitung sowieso nur ein Jahr lang machen. Nach fünf Jahren merke ich, ich bin zu emotional mit der Gruppe verwachsen, mir fehlt die nötige Distanz, um kritisch genug zu sein.“ Mit „neuem Wind“ sieht er die Zukunft und das Fortbestehen der möglicherweise jetzt schon ältesten Literarischen Werkstatt Deutschlands gesichert. „50 Jahre Literarische Werkstatt Marl – Das wäre schön!“

Von Amelie Enderle am 26. Februar 2010 (Marler Zeitung)

 

 

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Dörnemann, Kurt: Im Weinberg von Saint Cyprien.

Erlebte Geschichten aus Frankreich vor, in und nach dem Krieg 1939/1940, Bochum 2008. ISBN 978-3-8196-0698-4, kart. 64 S..  € 5,90

 

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Im Weinberg von St. Cyprien

Hier legt Kurt Dörnemann als bekennender "Frankreichliebhaber" seine erlebten, erdachten und erlauschten Geschichten und Erlebnisse mit der "Grande Nation" und deren Angehörigen vor. Dies ist das letzte Büchlein von Kurt Dörnemann, das kurz vor seinem Tod erscheinen konnte. 

 

Kurt Dörnemann * 1913 in Witten, gest 2009 in Bochum war Theaterkritiker und Kulturjournalist bei Zeitungen und Rundfunk; Schriftsteller und Theaterhistoriker. Nach dem Abitur und einem Zeitungsvolontariat war er Kulturredakteur, freier Journalist, Mitarbeiter verschiedener Zeitungen (u.a. der WAZ) und des Rundfunks sowie Theater- und Kunstkritiker. Mag er in diesen Funktionen auch aus kulturellen Zentren allüberall im Lande berichtet haben, im Fokus stand für ihn von jeher das Schauspielhaus Bochum - und hier besonders die jahrzehntelangen Intendanzen von Saladin Schmitt (1919 bis 1949) und Hans Schalla (1949 bis 1972). Wenn die Rede auf diese beiden Theaterleiter kam, dann konnte sich Kurt Dörnemann kaum bremsen, um nicht Anekdote an Anekdote zu reihen. Bei uns erschienen (teilweise bereits vergriffen): Nur einmal fällt ein Pistolenschuß,  2002;  Was für ein Theater. 2003; Das Jaguarmädchen, 2003;  Mein Bochum der frühen Jahre, 2004;  Märchen - nicht nur für junge Leute, 2004; Im Weinberg von Saint Cyprien, 2008, und vor allem von ihm herausgegeben: Carl Arnold Kortum: Denn seit undenklichen Zeiten her war kein so berühmter Nachtwächter als er, Auswahl aus der Jobsiade,  ND 2004 und: die Nachdichtung von Wilhelm Busch, Bilder zur „Jobsiade“. Bochum 2003.

 

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Karin Dunkel: "Knickelwasser".

Eine Geschichte von der "Kreta". Kindheitserinnerungen aus dem Ruhrgebiet 1941 - 1956, Bochum 2007, ISBN 978-3-8196-0690-8, kart. 192S. € 15,90

 

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Knickelwasser


Karin Dunkel (geb. Foltmann)) wurde 1941 in Bochum geboren und wuchs in einer Bergarbeiterfamilie im Nordosten der Stadt auf. Sie veröffentlichte bisher sporadisch Kurzgeschichten. In diesem "Roman" hat sie persönliche Erinnerungen mit familiären Erzählungen verbunden. So entstand eine andere Art von "Autobiographie" und ein wertvolles "Zeitzeugnis" Während des Zweiten Weltkrieges wird Franziska als Tochter einer Bergarbeiterfamilie im Ruhrgebiet geboren. Sirenen und Luftangriffe sind in den ersten Jahren ihre ständigen Begleiter. Entbehrungen, Schicksalsschläge, sowie beginnender wirtschaftlicher Aufschwung prägen die folgenden Nachkriegsjahre in der Zechenkolonie Kreta, in deren Gemeinschaft Franziska heranwächst. Das Leben steckt voller Überraschungen und bisweilen auch unbegreiflicher Tabus, wird aber bald von der Krankheit des Vaters überschattet. "Zwischen Weltkrieg und Wirtschaftswunder, zwischen Fliegerbomben und Goggomobil - in dieser Zeit haben zahllose Menschen ihre ganz eigene Geschichte, nicht selten eine tragische, erlebt. Karin Dunkel hat ihre Geschichte jetzt aufgeschrieben... .Wer die Zeit selber erlebt hat, wird vieles wiederfinden. Alle anderen Leser bekommen u.a einen Einblick in das Leben im Ruhrgebiet, wie es einmal war" (WAZ 10 1. 2008)

 

Leserrezension:

Exkursion in die Kriegs- und Nachkriegszeit der "kleinen Leute",

25. März 2008
Die Autorin berichtet in groben Zügen über den Alltag und einschneidende Erlebnisse eines Bergarbeiterkindes am Rande einer Ruhrgebietsstadt. Für einen jungen Leser, der sich für das Alltagsleben einer normalen Familie während des Kriegs und der beginnenden 50ger Jahre interessiert, ist es sehr informativ, obgleich manche politischen und gesellschaftlichen Ereignisse keinerlei oder nur geringe Beachtung finden.

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Gesing, Daniela: Spurlos verschwunden.

Kommissar Hellers erster Fall, Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0768-4, kart.  240 S. 19 x 12 cm. € 12,90

 

 

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Spurlos verschwunden

Eine junge Mutter verschwindet spurlos aus ihrer Wohnung. Der Bochumer Kommissar Andreas Heller und seine Kollegin Inga Brockmann, die den Fall übernehmen, streiten sich gern wie Hund und Katze. sind als Ermittlungsteam aber sehr effektiv. Gibt es einen Zusammenhang zu der Entführung eines Ruhr-Uni-Professors, der ebenfalls wie vom Erdboden verschluckt ist? Als die Ermittlungen Heller und Brockmann zur Ferieninsel Sylt führen, spitzen sich in Bochum die Ereignisse dramatisch zu. Hellers Frau gerät in tödliche Gefahr. Keiner ahnt, wie nah der wahre Täter ist ....

 

Daniela Gesing :*1967 Studium der Komparatistik und Pädagogik, Mitarbeit bei einer Eltern.- und Kinderzeitung, Autorin für einen pädagischen Verlag, legt hier ihren ersten Roman vor. Einen Krimi über ihre Heimatstadt zu schreiben fand sie äußerst spannend, denn man konnte die Handlung an bekannten Orten spielen lassen, hatte aber dennoch freie Hand bei der Geschichte, Motiven und Hintergründen.

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Grotjahn, Friedrich: Helga im Kamin und andere Geschichten.

Mit Pinselzeichnungen von Horst Dieter Gölzenleuchter, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0831-5, kart ca 110 S mit 11 s/w Zeichnungen.€ 12,90

 

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Helga im Kamin und andere Geschichten

Zum Buch:

Siebzehn Geschichten. Ganz schön skurril, einige wenigstens: da wird jemand zur Taube, ein anderer steigt in ein Bild hinein und erlebt darin eine rasende Busfahrt durch den Weltenraum. Es gibt Szenen, wie sie jeder schon mal erlebt hat: ein Klassentreffen, eine unverhoffte Begegnung mit einem miesen Menschen von früher, und man kann nicht ausweichen. Es geht um Erinnerungen: an das Vaterhaus, den Unfall, das Grab des Mannes. Es geht um das Zurechtfinden müssen in gewandelten Zeiten: so der Cowboy, der erleben muss, dass sein Gegner, statt sich ihm zu stellen, einen Rechtsanwalt vorbei schickt. Und schließlich geht es um die „Schöne neue Welt“ des Ruhrgebiets. Zwei Geschichten heben sich auch schon durch ihren Umfang von den vielen anderen heraus: In „Sonnige Tage“ treffen ein lebensmüder Verkäufer und ein Obdachloser aufeinander, zugleich zwei Vorstellungen von Glück. Und in der Titelgeschichte geht es um Liebe in versteinerten Verhältnissen, und das Ruhrgebiet als Reich der Freiheit. Horst Dieter Gölzenleuchter, der schon das letzte Buch Friedrich Grotjahns bebildert hat, hat das Titelbild und Tuschzeichnungen zu zehn der Geschichten beigesteuert. Starke Bilder, die sich durchaus nicht als Illustration, sondern als Interpretationen verstehen. Sie bringen eine buchstäblich neue Blickrichtung in das Buch

 



Friedrich Grotjahn *1935 in Hary/Niedersachsen, Journalist und Autor, wohnt in Bochum. Als gelernter Theologe war er bis 1991 auf verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern tätig. In seinem „zweiten Leben“, seit 1991, arbeitet er als Radio-Journalist und Buchautor und ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller und in der „Kogge“.

 

Horst Dieter Gölzenleuchter: (* 1944) Maler / Grafiker & Autor. Lebt in Bochum. Linol–/ Holzschnitte, Skulpturen, Radierungen, Gedichte, Texte Ausstellungen im In- und Ausland. Arbeiten in staatlichen wie privaten Sammlungen. Initiator der Werkstatt und Edition Wort und Bild. Veröffentlichungen bei verschiedenen Verlagen. 

 

Presse:

Storys über die Heimkehr und das Wiedersehen.

Wenn der verlorene Sohn in Franz Kafkas kleiner Erzählung „Heimkehr“ nach Hause kommt, bleibt er wie erstarrt vor dem Hof des Vaters stehen. Er wird nicht heimkehren. Anders in Friedrich Grotjahns gleichnamiger Eingangsgeschichte aus dem Buch „Helga im Kamin – und andere Geschichten“, das, begleitet durch Zeichnungen von Horst Dieter Gölzenleuchter, im Bochumer Brockmeyer-Verlag erschienen ist. Bei Grotjahn gibt es die Heimkehr, gibt es ein Wiedersehen mit dem Vater. Der alte Mann hat schon auf seinen Sohn gewartet.

Das Heimkehr-Motiv zieht sich durch viele der hier versammelten siebzehn Geschichten, ebenso wie sein Gegenstück: das Motiv vom Abschied. Grotjahn macht klar, dass Heimkehr und Abschied – auch in seiner letzten Konsequenz – nur Kehrseiten derselben Medaille sind. In der Geschichte „Klassentreffen“ finden beide Motive versöhnlich zueinander, und zwar im Bett. Und die Titelgeschichte „Helga im Kamin“ deutet an, dass man in den Ruhrpott heimkehren kann, selbst wenn man noch nie dagewesen ist.

Grotjahns Sprache ist locker, oft lakonisch, geschult an Borchert und Böll, den Meistern der Kurzgeschichte. Seine Dialoge formt er nah an der Alltagssprache, sie stehen mitten im Leben. Schnell findet der Leser Vertrauen zu den Figuren dieser Geschichten, besonders zu den Frauen; als Grotjahnleser meint man, einige von ihnen schon zu kennen. Aber vor Überraschungen ist man bei diesem Autor nie sicher: Einem Busfahrer begegnet auf seiner gewohnten Strecke immer wieder ein schwarzer Todesengel, Odysseus taucht mit einer Flasche Rum in Lenas Küche auf und ein Cowboy reitet aus einem Bild heraus bis in die blauen Berge.

Horst Dieter Gölzenleuchters Pinselzeichnungen kommentieren die Geschichten auf gewohnt eigenständige Weise, akzentuieren, was dem Künstler wichtig ist. Text und Bild ergänzen einander. Man merkt, hier haben zwei Freunde zusammen gearbeitet. Es hat sich gelohnt. (Rainer Küster, WAZ vom 10. 12. 2011)

 

Westfalenspiegel: Alltagsszenen, die jeder Leser schon mal selbst erlebt hat, dienen dem Bochumer Autor Friedrich Grotjahn als Aufhänger, um sie zu spannungsreichen, manchmal skurrilen Begebenheiten zu gestalten. Der Leser ist schnell vertraut mit den handelnden Menschen, wird aber immer wieder herausgerissen aus seiner gängigen Erwartungshaltung. Dabei kann er sich oft ein zustimmendes Schmunzeln nicht verkneifen. Vor allem dann, wenn es auf das häufig unerwartete Ende der Geschichten zugeht. So wie Grotjahn die Personen in seinem Buch darstellt und agieren lässt, erkennt man in ihm den ehemaligen Theologen wieder, dem nichts Menschliches fremd ist. Er weiß überaus amüsant zu erzählen und bedient sich dabei einer klaren, treffsicheren Sprache. Zehn Erzählungen hat der Bochumer Zeichner Horst Dieter Gölzenleuchter mit kräftigen Pinselzeichnungen illustriert. Sie lockern die Texte nicht nur auf, sondern liefern eine eigenständige, fantasievolle Interpretation. (Volker W. Degener; WSp. 01/2012







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Friedrich Grotjahn: Eine Gerechte und Zwei Schwestern

Erzählungen. Mit einem Nachwort von Hugo Ernst Käufer und Zeichnungen von Horst Dieter Gölzenleuchter, Bochum 2009, ISBN 978-3-8196-0742-4, kart. 176 S.   € 14,90

 

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Eine Gerechte - Zwei Schwestern

EINE GERECHTE: In dieser authentischen Geschichte geht es um ein jüdisches Mädchen und eine Pfarrersfrau, die das Kind über die letzten zwei Jahre der Nazidiktatur rettet. Die Geschichte ist damit aber noch nicht zu Ende… „Es zeigt gerade diese unspektakuläre Geschichte, wie nah uns allen dieses noch ist, und wie sehr wir Deutschen auf dem Boden dieser Ereignisse und Verstrickungen stehen. Ohne dass es ausgesprochen wird, ist deutlich, dass das Vergangene nicht vergangen ist“ (WDR).

 

ZWEI SCHWESTERN: Lisbeth, die ältere, „vernünftige“, stets angepasste Schwester erzählt das Leben von Hanna, die von Kindheit an bis ins hohe Alter unangepasst und aufmüpfig war. Als Kind weigert sie sich tagelang in der Schule zu sprechen, unterläuft später die Nazi-Rassengesetze, versteckt einen verfolgten Juden, bringt ihn in die Schweiz. Während des Vietnam-Krieges versteckt sie amerikanische Deserteure und findet sich nicht damit ab, dass ihr Mann noch nach Kriegsende wegen Fahnenflucht verurteilt und erschossen wird, sondern rollt den Prozess neu auf… Das alles wird mit deutlicher Kritik von ihrer Schwester erzählt und so in einer privaten Geschichte ein ganzes Jahrhundert aufgeblättert.

 

Friedrich Grotjahn:  *1935 in Hary/Niedersachsen Niedersachsen lebt seit vielen Jahren in Bochum. Als evangelischer Theologe. war er u.a. Studentenpfarrer, Generalsekretär der Evangelischen Studentengemeinden und Mitarbeiter beim Aufbau eines internationalen Studentenprojekts in Norwegen. In seinem „zweiten Leben“ seit 1991 arbeitet er als Zeitschriftenredakteur und Literaturpädagoge, vor allem aber als Hörfunk- und Buchautor. Er ist Mitglied im VS.

 

Aus dem Vorwort

Ich habe mir geschworen, nicht zu schweigen, ist wohl das Leitmotiv der Schreibarbeit Friedrich Grotjahns. Ihn interessieren vorwiegend Menschenschicksale, die von der jüngeren Zeitgeschichte entscheidend geprägt worden sind. Die Missachtung und Verfolgung politisch Andersdenkender und der Juden in der Nazizeit, aber auch die Ansätze des Widerstands gegen das unmenschliche totalitäre Regime, sowie die politischen und gesellschaftlichen nicht immer erfreulichen Entwicklungen in den ersten Jahren der Nachkriegszeit gehören zu den Schwerpunkten seines Erzählens. Das bestätigt erneut der vorliegende Band. Eine Gerechte, die authentische Geschichte einer Pfarrersfrau, die in ihrem Haus in einem niedersächsischen Dorf in den letzten zwei Jahren der Nazizeit trotz der persönlichen Gefahren ein jüdisches Mädchen versteckt. Das Mädchen besteht darauf, mit seinem richtigen zugleich aber von den Nazis allen Jüdinnen verordneten Namen Sarah genannt zu werden. Identitätsverlust, seelische Verwundungen, zwischenmenschliche Schwierigkeiten, die das Leben des Mädchens auch nach seiner Auswanderung nach Israel weiterhin beeinflussen. Die Geschichte ist aber auch eine Erinnerung an eine mutige Frau, deren selbstloser Einsatz für ein Naziopfer in der Öffentlichkeit unbekannt geblieben ist. Zu bedauern ist, dass solche lebensnahen und Zeitgeschichte dicht vermittelnden Erzählungen in den Lesebüchern für eine andere Deutschstunde heute nicht anzutreffen sind. Zwei Schwestern, Zwillinge, 1916 im Ersten Weltkrieg im Ruhrgebiet geboren, die eine den Zeitläuften angepasst, die andere widerspruchsvoll veranlagt. Der Untertitel erklärt die Erzählperspektive: Das unübersichtliche Leben der Hanna W., übersichtlich dargestellt von ihrer Schwester Lisbeth. Ein Zeitpanorama wird faktenreich, in der Diktion eher nüchtern, entfaltet, in dem geschichtliches und menschlich-schicksalhaftes Geschehen transparent wird, von den Anfängen der Nazizeit bis zum Ende der ehemaligen DDR. Hitlers umjubeltes Auftreten 1932 in der Dortmunder Westfalenhalle, die Nürnberger Rassengesetze, der Ausbruch des blutigen Zweiten Weltkriegs, die Befreiung von der Naziherrschaft, Wiederaufrüstung, die restaurativen Tendenzen in der Nachkriegszeit, Demonstrationen gegen NATO-Doppelbeschluss, Volkszählung und anderes bilden den geschichtlichen Erzählrahmen. Das Ganze, bildhaft recherchiert, nimmt den Leser mit auf eine ereignisreiche Zeitreise. Was der Autor mit diesen beiden Geschichten leistet, ist ein überzeugendes, ja beispielhaftes Schreiben als Erinnerungsarbeit. Auffallend ist, dass vor allem Frauen die Protagonisten seines Erzählens sind. Gekonnt porträtierte Frauen, die man so schnell nicht vergisst: die Eva Bormann in Ich habe mir geschworen, nicht zu schweigen, die Gerda Döhring in Eine Gerechte und Hanna und Lisbeth W. in Zwei Schwestern . In einer Zeit, in der Pop & Co die Literaturszene weitgehend für sich in Anspruch nehmen, ist es erfreulich, dass Geschichten wie die von Friedrich Grotjahn ihren Platz, ihren Zuspruch finden. (Hugo Ernst Käufer, Vorwort)

 

 

 

 

 

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Horst Hensel: "Tango und Theater".

Kriminalroman, ISBN 978-3-8196-0723-3, 2009, kart. 224 S.  € 12,90

Der Roman spielt in Bielefeld und Gütersloh, in Kamen, Dortmund und Köln - nicht zuletzt auch auf Kuba. Und vom ersten bis zum letzten Kapitel zieht sich der Tango durch die Erzählung, ein sinnlich-melancholischer Tanz...

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Die Krimiautorenvereinigung syndikat hat "Tango und Theater" zum Buch der Woche vom 10 - 17. Januar 2010 gekürt!

 

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Tango und Theater

Zum Buch:

Kohlberg ist geflohen! Der Star der Theatergruppe des Gefängnisses Brackwater konnte während der Rückkehr von einer Aufführung entkommen. Wen wird er jetzt wieder töten? - Die Mordkommission unter Leitung Conny Schulze-Hartwigks ermittelt. In Brackwater macht sich auch Gefängnislehrer Ulrich Kellermann Gedanken, aber Conny sagt: „Komm mir nicht schon wieder in die Quere, Keller!“ Sie kommen sich aber in die Quere, der Gefängnislehrer und die Hauptkommissarin: beim gemeinsamen Tango, und überhaupt … Die Ermittlungen ziehen sich hin. Kohlberg bleibt verschwunden. Die Gefahr für die Öffentlichkeit nimmt zu. Der Druck auf die Mordkommission auch. Keller macht Urlaub auf Kuba, erneuert Bekanntschaften und nimmt Veränderungen wahr. Als er wieder zu Hause ist, bekommt er mit, wie sein Lehrerkollege Kornmüller in den Freitod geht. Er war aber doch der Regisseur der Theatergruppe! Keller begibt sich erneut auf die Suche nach Kohlberg und macht eine Entdeckung … Der Roman beruht auf einer wahren Geschichte, wie auch die Arbeit einer Mordkommission und der Alltag in einem Gefängnis und in einer Gefängnisschule genau recherchiert sind und jenseits aller Krimi-Klischees dargestellt werden. Was Hensel als Krimi-Autor auszeichnet, schreibt die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, ist seine Sprache, die Zeichnung der Figuren, und die atmosphärische Dichte.“ Der Roman spielt in Bielefeld und Gütersloh, in Kamen, Dortmund und Köln - nicht zuletzt auch auf Kuba. Und vom ersten bis zum letzten Kapitel zieht sich der Tango durch die Erzählung, ein sinnlich-melancholischer Tanz, der das Lebensgefühl von Keller und Conny prägt …

 

Der Autor:

Horst Hensel * 1947 im Ruhrgebiet. Volksschule, Lehre, Gesellenprüfung, Facharbeiter. Später Studium (München, Dortmund); Promotion zum Dr. paed. Lehrer; zwischenzeitlich Lehrtätigkeit an Hochschulen (Bielefeld, Leipzig, Berlin, Schanghai, Guangzhou). Verfasser von Romanen (z.B. Die Sehnsucht der Rosa Luxemburg 1989, Stauffenbergs Asche 2001, Sturzacker 2005), darüber hinaus von Gedichtbänden, Hörspielen und Reportagen, sowie Werken zur Schulpädagogik, Literatursoziologie, Sprachpolitik und Praxisphilosophie. Zuletzt erschienen (in unserem Verlag s. Sachbücher): "In guter Gesellschaft" 2008. Hensel lebt und arbeitet sowohl im Ruhrgebiet als auch in Ostwestfalen. Er ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller, der Krimiautorenvereinigung Syndikat, die diesen Roman zum BUCH DER WOCHE 10. - 17. Januar 2010 kürte und des PEN.

 

Pressenotiz:

"Jagd nach einem Phantom" titelt die Westfälische Rundschau am 7.1.2010 eine ausführliche Besprechung.

Es ist schon eine ungewöhnliche Konstellation, wenn eine Kommissarin und ein Gefängnislehrer in einem Kriminalfall ermitteln, wobei natürlich der Pädagoge um seine Grenzen weiß, was kein zwingendes Hindernis sein muss...Hensel wähl wohl ganz bewußt in seinem Buch die Alltagssprache, um so authentisch wie möglich zu erzählen... Leser der Region dürften sich sehr heimisch fühlen, da der Roman hauptsächlich im Westfälischen und Rheinischen spielt, unter anderem in Dortmund, Kamen und Köln. ... Ein Reiz des Buches liegt sicher darin, wie Hensel ganz unterschiedliche Welten kenntnisreich und gut recherchiert miteinander verwebt: das Leben hinter den Gefängnismauern, die Faszination der Kommissarin und des Lehrers für den Tango-Tanz, die Arbeit der Fahnder und den Alltag auf Kuba, wohin  Kellermann unerwartet zu einem Urlaub aufbricht. Als er wieder zu Hause ist, bekommt er mit wie sein Lehrekollege Kornmüller in den Freitod geht.

und:

Horst Hensel zelebriert im Zusammenspiel von instinktsicherer Tätersuche und dem etwas verzwickten Privatleben seines Gefängnislehrers einen ähnlich melancholischern Grundton, wie man ihn in Donna Leons Venedig-Krimis findet. So lapidar, wie Hensel erzählt, wie er genaue Beobachtungen, Gedankenfetzen und subtile Momentaufnahmen zu einem engmaschigen Ganzen spinnt, erinnert er mitunter auch an den frühen Raymond Chandler.
Doris Piper, Die Glocke, 21. Juli 2009

 

und die WAZ

Kriminalroman, so schwül wie eine Sommernacht!... Mit seinem neuen Roman ist Horst Hensel eine eindringliche, mal düstere, mal heitere Erzählung gelungen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Mordkommissarin Conny Schulze-Hartwig und der Gefängnislehrer Ulrich Keller. Beide versuchen den geflohenen Mörder Arthur Kohlberg aufzuspüren. Gleichzeitig haben die beiden eine knisterende Affäre. Schon das Titelbild bringt den Leser in die richtige Stimmung. Düster bauschen sich Gardinen in einen roten Himmel. Der inhaltsschwere Titel beinhaltet die beiden Standbeine des Romans. Der Tango ist die Beziehung zwischen Conny und Keller. Gleich zu Anfang tanzen beide den ausdrucksstarken Tanz. Das Theater ist die eigentliche Handlung des Krimis. Der Ausbruch von Kohlmann, die Fahndung und letzlich das Spiel, das der Mörder mit der Polizei spielt. ... Eine direkte Sprache vermittelt das Gefühl unmittelbar an den Gedanken der Personen teilzuhaben....Ein Highlight des Buches ist sicherlich die Kubareise Kellers... Die Spannung entlädt sich bei Kellers Rückkehr und der Krimi löst sich raffiniert auf...! (Westdeutsche Allgemeine 24.8.09)

 

 

 

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Käufer, Hugo Ernst: Heimat Sprache als Tor zur Welt  

Werke Teilsammlung: Gedichte · Kurzprosa · Vertonungen -Aphorismen · Epigramme - Essays · Reden · Rezensionen( 2007-2011) Mit Holzschnitten und Zeichnungen von Ernst Barlach, Artur Cremer-acre, HAP Grieshaber, Horst Dieter Gölzenleuchter, Manfred Wotke und einer Einführung von Joachim Wittkowski, Bochum 2011/12, ISBN 978-3-8196-0830-8, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen 416. S. € 27,90

 

Einen Überblick über alle Veröffentlichungen Käufers in unserem Verlag finden Sie hier (mit Leseproben und Bildergalerie)


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Heimat Sprache als Tor zur Welt

Die Ausgabe enthält als Werke-Teilsammlung Gedichte, Kurzprosa, Aphorismen, Epigramme, Essays, Reden, Rezensionen und Vertonungen, die in Einzelveröffentlichungen zwischen 2007 und 2011 erschienen sind. Hervorzuheben sind die Lyrik-Zyklen „Wortwörtlich“, „Mitunter ein Anker“, die Vertonungen „ars moriendi, ars vivendi“ und „Hoffnung ist“, Komponist Prof. Jürgen Löchter, die Aphorismensammlung „Kriecher stolpern nicht“, sowie aus dem Prosateil die Essays „Wer nicht hören will, muss sehen, HAP Grieshaber“, „Einer der besten Erzähler der Gegenwart. Hommage an Michael Klaus“ und „Wenn die Bäume sterben, sterben auch die Menschen. Über den Holzschneider Horst Dieter Gölzenleuchter“. Begleitet werden die Texte von zahlreichen Holzschnitten und Zeichnungen, die in besonderer Weise die Affinität Hugo Ernst Käufers zur bildenden Kunst der Vergangenheit und Gegenwart dokumentieren. Vertreten sind Ernst Barlach, Artur Cremer-acre, HAP Grieshaber, Horst Dieter Gölzenleuchter und Manfred Wotke. Vorangestellt ist eine Einführung von Joachim Wittkowski: 'Worte wie Blätter am Gingko' Der Band ist eine Fortsetzung und wesentliche Ergänzung der bisher erschienenen Werke-Teilsammlungen, die das Gesamtwerk Hugo Ernst Käufers dokumentieren, das in den vergangenen sechzig Jahren entstanden ist und sich formal und inhaltlich eigenständig auszeichnet, ein Werk, das 1950 mit der Veröffentlichung des Gedichtes „Alte Frauen“ in der Zeitung „Die Welt“ begann und seitdem in 70 Einzelausgaben kontinuierlich gewachsen ist.

 

Hugo Ernst Käufer: geb 1927 in Annen, war Direktor der Stadtbücherei Gelsenkirchen, Gründer der "Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen", Mitbegründer des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt", ist Vorsitzender der "Liselotte und Walter Rauner Stiftung Bochum", Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge", Mitglied des PEN. Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Anthologien, erhielt zahlreiche Preise und Auszeichungen, darunter den Literaturpreis Ruhrgebiet 2002 und den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen 2008. Käufer zählt zu den umtriebigsten und produktivsten Literaturmultiplikatoren der Gegenwart. Neben eigenen Gedicht- und Essaybänden gab er als kritischer Chronist zahlreiche Anthologien heraus. Zu seinen Weggefährten zählten u.a. Max von der Grün und Paul Schallück. 

 



Aus dem Vorwort von Joachim Wittkowski:

Hugo Ernst Käufer ist ein wahrhafter homme de lettres: Als Schriftsteller,
dessen älteste publizierte Gedichte aus dem Jahr 1947 datieren,
wie als Bibliothekar, der seine Laufbahn 1951 in der Stadtbücherei
Witten begann, hat er sich ein Leben lang mit der Literatur beschäftigt.
Frucht dieser Tätigkeit sind zahlreiche seit 1952 kontinuierlich
erschienene Bücher mit literarischen Werken, überwiegend Gedichten,
dazu Herausgeberschaften literarischer Bücher oder solcher, die
sich mit Literatur befassen, bibliothekarische Publikationen, Beiträge
in Anthologien und Zeitschriften, Vor- und Nachworte, Lexikonartikel;
daneben ist Hugo Ernst Käufer in der Presse präsent mit Gedichtabdrucken,
Artikeln über Schriftsteller, Rezensionen. Und bei all dem
darf nicht vergessen werden, dass Hugo Ernst Käufer ein bedeutender
Förderer der Literatur im Ruhrgebiet ist: Die von ihm initiierte
»Literarische Werkstatt Gelsenkirchen« ist sein Werk; zudem war er
Mitbegründer des »Werkkreises Literatur der Arbeitswelt«, engagiert
sich ungezählte Male als Jury-Mitglied literarischer Preise, als Vorsitzender
der »Liselotte und Walter Rauner-Stiftung« wie der »Gesellschaft
der Freunde der Stadtbücherei Gelsenkirchen«. Allein schon
die Vielfalt und der Umfang der Tätigkeiten auf dem weiten Feld der
Literatur zeigt an, dass für Hugo Ernst Käufer Literatur im Zentrum
des Lebens angesiedelt ist.

Mit den vier Sammelbänden Stationen (1977), Ohne Erinnerung hat
die Zeit kein Gesicht (1997), LeseZeichen (2001) und Zwischenbericht
(2007) liegt als eine Art Werkausgabe in Einzelbänden eine Übersicht
über Hugo Ernst Käufers literarisches Schaffen in der Zeit von 1945
bis 2007 vor, deren Auswahl er selbst getroffen hat. Was hier versammelt ist, das hat für den Autor auch in der Rückschau Bestand.

Was bleibt zu sagen nach den ersten sechzig Jahren des Schreibens?
Die Antwort gibt der hier vorliegende fünfte Band dieser Reihe, Heimat
Sprache als Tor zur Welt, der Texte aus den Jahren 2007 bis 2011,
den fünf Jahren vor Hugo Ernst Käufers 85. Geburtstag versammelt.
Es ist keineswegs klischeehaft, wenn ein Autor in seinem 85. Lebensjahr
„die Summe / unterm Strich / ziehen“ will, sondern der keiner Erklärung bedürftige Drang, sich seiner Identität zu vergewissern,
sich, soweit dies möglich erscheint, Klarheit zu schaffen über das eigene
Leben, seinen Zielpunkt, seine schmerzlich empfundenen Tiefen
und über das, was man bewirkt haben mag. Letztlich gehört dies zum
Wesen der Dichtung: "Wort um Wort am eigenen Leben entlang".

 

Presse:

"...Der Stift gehört untrennbar zu Käufer, das Schreiben ist sein Zugang zur Welt...Virtuos beackert der Schreiber Käufer manches Feld: Gedichte, Kurzprosa, Vertonungen, Aphorismen, Epigramme, Essays, Reden und Rezensionen enthält die Sammlung und darin bilden sich die Facetten der Welt des Altmeisters ab. Melancholie, Tod, Abschied sind fast allgegenwärtige Themen; ein Humor, oft von gewisser Bitterkeit und Grimm durchwirkt durchzieht die Texte genauso wie ein stetes Engagement zu Gunsten der Schwachen, der Einzelnen und der Abgehängten. Der Bleistift symbolisiert auch den Nachdruck, der in Käufers Schreiben immer mitzulesen ist - egal welches Thema er beackert. Wenn ein Autor in doppelter Hinsicht so etwas hat wie "eine Handschrift" , dann Käufer...."(Tom Thelen WAZ 16.12.11) 



 

Mühelose Stilvielfalt

Ein schöner Sammelband vereint Hugo Ernst Käufers Werk von 2007 bis 2011

 

Was bleibt zu sagen nach sechs Jahrzehnten des Schreibens? Die Frage, die der
Germanist Joachim Wittkowski im Vorwort zur neuen TexteSammlung Hugo Ernst Käufers stellt, ist natürlich eine rhetorische. Auf über 400 Seiten kommt der Band, der Werke aus den Jahren 2007 bis 2011 vereint.

 

Gedichte, Kurzprosa, Aphorismen, Essays, Reden, Rezensionen und auch Lieder
gehören zum ungeheuer breiten Stilrepertoire, in dem sich der Bochumer Autor, der am 12. Februar kommenden Jahres 85 wird, mühelos bewegt. In seinen Gedichten und Aphorismen gibt Hugo Ernst Käufer Hinweise auf seine Motivation, zu schreiben. „Im Gefäß Wort / die Welt erkennen/ sie neu erfinden“, ist sein Ziel. „Wort für Wort / am eigenen Leben / entlang“, heißt es an anderer Stelle. So ist Käufer sein Leben
lang ein kritischer Begleiter des Weltgeschehens gewesen, hat sich stets zur gesellschaftlichen und politischen Funktion der Kunst bekannt. Er schreibt gegen das Vergessen, für die Schwachen und Abgehängten. Sein Schreiben ist Erinnerung
an das eigene Leben, das immer mit Literatur zu tun hatte...und Würdigung von Freunden und Weggefährten wie den Autoren Werner Streletz und Friedrich
Grotjahn der Holzschnitt Künstler HAP Grieshaber und Horst Dieter Gölzenleuchter. Ihre Werke bebildern das umfangreiche Sammelwerk, das sich wunderbar zum literarischen Flanieren, zum ziellosen Aufschlagen und in den Worten verlieren eignet. Große Meisterschaft hat Käufer zuletzt nämlich vor allem in den kurzen Formen bewiesen. Reich sind seine Aphorismen – eine fast ausgestorbene Form. Wofür Hermann Hesse einen ganzen Roman, den „Steppenwolf“, gebraucht hat, das sagt der Bochumer in einem Satz: „Lebensaufgabe: / Klarkommen mit den Vielen
in mir“. Und ein anderer Aphorismus aus der komplett im Band enthaltenen Sammlung „Kriecher stolpern nicht“ bringt in klaren Worten das Zeit Verständnis
des Autoren auf den Punkt: „Die Gegenwart ist so, wie die Vergangenheit sie gemacht hat.“
(Max Florian Kühlem; Ruhr-Nachrichten 21.12. 11)



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Käufer, Hugo Ernst: Und dennoch die Leier halten.

Werke Teilsammlung: Gedichte und Aphorismen aus fünfzig Jahren ( 1947-1997) mit einem Nachwort von Walter Gödden, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0832-2, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen 546 S. S. Das Buch erscheint zum 85. Geb. des Autors (13. Febr. 2012)  € 29,90

 

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Und dennoch die Leier halten

Mit Zeichnungen, Linol- und Holzschnitten, Offsetlithos und Siebdrucken von Heinrich Brockmeier, Artur-Cremer-acre, Günter Drebusch, Kriemhild Flake, Horst Dieter Gölzenleuchter, HAP Grieshaber, Wieland Halbroth, Enric Rabasseda und Paul Reding. In diesem Band sind charakteristische Beispiele versammelt, die den Autor als lyrischen Chronisten unserer Zeit ausweisen (u.a. ‚Wie kannst du ruhig schlafen‘ 1958; ‚Leute bei uns gibt’s Leute‘, 1975; Das 1991 erschienene, in 45 Teilen angelegte Erzählgedicht ‚Kartoffelkrautfeuer oder Ein Stück Heimatkunde‘, bereits 1989 unter dem Titel ‚Heimatkunde‘ vom WDR als Fernsehfilm gesendet, beschreibt die eigene Kindheit und Jugend unter dem Hakenkreuz. Landschafts– und Reisezyklen (u.a. ‚Rußlandimpressionen‘ 1976; ‚ So eine Welle lang. Australische Notizen‘ 1978) dokumentieren die Aneignung von Auslandserfahrungen. Einem eigenen Teil sind Aphorismen gewidmet, die einen breiten Raum im Werk des Autors einnehmen und u.a Schreiberkundungen widerspiegeln.
Hugo Ernst Käufer: geb 1927 in Annen, war Direktor der Stadtbücherei Gelsenkirchen, Gründer der "Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen", Mitbegründer des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt", ist Vorsitzender der "Liselotte und Walter Rauner Stiftung Bochum", Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge", Mitglied des PEN. Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Anthologien, erhielt zahlreiche Preise und Auszeichungen, darunter den Literaturpreis Ruhrgebiet 2002 und den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen 2008. Käufer zählt zu den umtriebigsten und produktivsten Literaturmultiplikatoren der Gegenwart. Neben eigenen Gedicht- und Essaybänden gab er als kritischer Chronist zahlreiche Anthologien heraus. Zu seinen Weggefährten zählten u.a. Max von der Grün und Paul Schallück.

Presse:

Die literarische Kurzform, die auf Staffage verzichten könne, sei seine Hauptausdrucksform, sagte einmal Hugo Ernst Käufer. Der kürzlich zu dessen 85. Geburtstag erschienene Band „Und dennoch die Leier halten“ (Universitätsverlag Brockmeyer, 29,90 €) ist eine opulente Dokumentation von Käufers Schaffen auf diesem ästhetischen Gebiet. „Gedichte und Aphorismen aus fünfzig Jahren. 1947 - 1997“, so der Untertitel, ergänzt die bereits vorliegenden drei Werke-Teilsammlungen des Bochumer Schriftstellers.
Beginnend mit frühen, in lokalen und auch überregionalen Tageszeitungen erschienenen Gedichten blättert der knapp 550 Seiten starke Band eine lange, höchst produktive Schaffensphase auf. Dem Leser schallt vor allem ein engagierter Ton entgegen, hörbar geschult an den sozialrevolutionären Poeten Heinrich Heine, Georg Weerth und Georg Herwegh. Es tritt ein Dichter auf, am Kriegsende 1945 18 Jahre alt, der sich an der Welt abarbeitet, sie mit Sprache zu verändern trachtet. Mit „Wie kannst Du ruhig schlafen?“ (1958) und „Leute bei uns gibt’s Leute“ (1971) zeigt er sich als sprachmächtiger Chronist, als skeptischer Beobachter. Die Eigenständigkeit seines Blicks und die souveräne Handhabung des Sprachmaterials ist nun auch im Kontext des Höhenkamms der Nachkriegslyrik zu lesen. Käufers Gedichte verbergen nicht die divergenten Einflüsse Gottfried Benns, Peter Huchels oder Heinrich Bölls.
In den Achtziger und Neunziger Jahren sieht man den Autor sich verstärkt auch nach Innen wenden, wie etwa in „Kartoffelkrautfeuer oder Ein Stück Heimatkunde“, ein Großgedicht von 1991, das in 47 Teilen Kindheitserinnerungen nachspürt.(WAZ 21.3.12 Tom Thelen)







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Käufer, Hugo Ernst: Retter der Nation.

Satiren mit Zeichnungen von Artur Crmer-acre, Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0753-0, kart. 56 S   € 9,90

 

 

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Retter der Nation

NHALT: Siggi Leuchters globaler Prominenten - Stadl oder die große Sause. Eine Bochumer Erfolgsgeschichte in fünfzehn Kapiteln. Retter der Nation. Vorschläge für die Zukunft. Plädoyer für ein verkanntes Genie oder Eine nicht nur fiktive Rede. ZUM BUCH: In ironisch-satirischer Diktion werden gesellschaftliche, politische, soziale, kulturelle und zwischenmenschliche Verwerfungen beschrieben, die weitgehend den bundesdeutschen Alltag bestimmen, im lokalen Bochumer Geschehen und anderswo. Dabei spielen die vielfach gerühmten Highlights und Events, der ganze Kulturrummel heutzutage eine besondere Rolle. "Satire kann gar nicht weit genug gehen", diese Anmerkung von Kurt Tucholsky begleitet die Schreibhaltung des Verfassers. Die Zeichnungen von Artur Cremer-acre karikieren gekonnt die tonangebenden "feinen Leute" in der Gesellschaft der Gegenwart.

Libreka "Blick ins Buch"

 

Hugo Ernst Käufer: geb 1927 in Annen, war Direktor der Stadtbücherei Gelsenkirchen, Gründer der "Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen", Mitbegründer des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt", ist Vorsitzender der "Liselotte und Walter Rauner Stiftung Bochum", Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge", Mitglied des PEN. Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Anthologien, erhielt zahlreiche Preise und Auszeichungen, darunter den Literaturpreis Ruhrgebiet 2002 und den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen 2008. Käufer zählt zu den umtriebigsten und produktivsten Literaturmultiplikatoren der Gegenwart. Neben eigenen Gedicht- und Essaybänden gab er als kritischer Chronist zahlreiche Anthologien heraus. Zu seinen Weggefährten zählten u.a. Max von der Grün und Paul Schallück.

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Knaup; Gisela: Serena - ein halbes Leben in Deutschland.

Biographie eines ungewöhnlichen Frauenlebens, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0842-1, kart. 212 S. 21 x 14,5 cm. € 19,90

 

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Serena - ein halbes Leben in Deutschland

„Was haben diese vielen Ausländer eigentlich in Deutschland zu suchen?“ Lebensstationen einer dunkelhäutigen Ausländerin mit deutschem Pass: Stolpersteine und Schwierigkeiten, Erfolge und Perspektiven…

 

Inhalt – abstract: 1990 fährt eine dunkelhäutige junge Frau von Brasilien, wo sie als Lehrerin gearbeitet hat, nach Deutschland, um dort zwei bis drei Jahre zu studieren. Sie kommt zum Studium ins Ruhrgebiet und lebt hier nicht zwei, sondern mehr als 20 Jahre. Sie heiratet einen schwarzen Südafrikaner und in zweiter Ehe einen tamilischen Flüchtling mit zwei deutschen Kindern. Jahrelang kämpft sie mit Behörden und mit interkulturellen Konfl ikten, erreicht aber letztendlich den ersehnten Studienabschluß, einen deutschen Pass und eine Stelle als Pädagogin. In ihrer neuen Heimat wider Willen führt Serena ein anstrengendes Leben mit vielen Schwierigkeiten, Umwegen, Widerständen und Rückschlägen, aber auch mit Unterstützung durch Freunde und Fremde. Die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die oft zwischen zwei Stühlen sitzt und doch nicht aufgibt , bis sie sich, erfolgreich integriert, im Ruhrgebiet zu Hause fühlt. Eine romanhafte Biographie über ein halbes Leben in Deutschland – intensiv, turbulent, ungewöhnlich… 

 

Gisela Knaup: geboren in Hattingen/Ruhr, Dozentin an der Universität Bochum bis 2006, Schwerpunkte: Schulreform, Internationaler Vergleich, Interkulturelles Lernen, Erwachsenenbildung / Fachpublikationen zu verschiedenen Projekten – Mitarbeit in der Bochumer Integrationskonferenz und im „Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur“ 



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Köhnen, Ralph/Schröder, Ulrich (Hrsg.): Geld schreibt.

Kurzprosa aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2009, ISBN 978-3-8196-0747-9, kart. 168 S. 21 x 14,5 cm.   € 12,90

 

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Geld schreibt

Geld hat nicht nur den unmittelbaren Naturaltausch ersetzt und uns von den Einschränkungen dessen befreit, was sächlich, räumlich und zeitlich gerade vorhanden ist. Es stellt auch eine Abstraktionsleistung des menschlichen Denkens dar, geradezu eine Kunstform. Genauso wie die Künste längst ihr Eigenleben erstritten haben, konnte sich das Geldsystem verselbstständigen – dies mitunter in fataler Weise, wie ein Blick auf die Geschichte der Wirtschaftskrisen bis heute zeigt. Geld prägt unser Zusammenleben wie kaum ein anderes Medium. Dies wird auch seit Jahrhunderten in den Künsten reflektiert, besonders in der Literatur. Um herauszufinden, wie Geld unseren privaten und öffentlichen Gegenwartsalltag beeinflusst, hat die Literarische Gesellschaft Bochum 2008 einen Schreibwettbewerb durchgeführt, bei dem Autorinnen und Autoren aus dem Ballungsraum Ruhrgebiet das Geldmotiv in der offenen Form der Kurzprosa gestalten sollten. Aus den zahlreich eingesandten Beiträgen ist im vorliegenden Band eine Auswahl zusammengestellt.

 

Inhalt: Ralph Köhnen/Ulrich Schröder: Vorwort; Ivette Vivien Kunkel: Alles überall; Hannes Oberlindober: Verlustvortrag; Herman Schulte-Döinghaus: Eurozone; Katja Kulin: Eingeholt; Mischa Mangel: Ein Festmahl; Nils Beckmann: Giro Mortale; Vivien Jansen, Bianca Röhken, Meike Parys: Geldverkehr – drei Variationen; Johannes Weyland: Der Herr des Glases; Iris Schmidt: Gespenster; Stefanie Roenneke: Scott; Inge Methfessel: Mühsam ist nur der Anfang der ersten Million; Heinrich Beindorf: Canossa; Andreas Muncke: Good Error; Verena Liebers: Ansichtssache; Monika Buschey: Franziskas Vater; Matthias Hoffmann: Primo schreibt Geschichte; Carsten Marc Pfeffer: Die Felswand; Ulrich Schröder: Exorbitanz und Wahnsinn

 

Die Herausgeber:

 Ralph Köhnen (Jg. 1961), Priv.-Doz. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Didaktik der Literatur an der Ruhr-Universität Bochum, ist auch als Kunstjournalist tätig; lebt in Bochum.

Ulrich Schröder (Jg. 1968), Dr. phil., Autor, Journalist und Dozent, studierte Skandinavistik, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität und lebt ebenfalls in Bochum.

Presse:

Ist Geld eine Kunstform?

Ums Ums Geld dreht sich die Welt! Man muss es nicht mögen, aber es scheint so zu sein. Geld ist in den vergangenen Jahrhunderten immer wichtiger geworden und hat sogar Eingang in die Literatur gefunden. Grund genug für Ralph Köhnen, an der RUB ein Forschungsseminar zu diesem Thema zu veranstalten. Daraus entstand ein Schreibwettbewerb und wenig später auch ein Buch: Geld schreibt.

Seminarteilnehmer Carsten Marc Pfeffer, der ebenfalls mit einem Beitrag in dem Band vertreten ist, würdigt im bsz-Gespräch besonders die kritischen Beiträge im Buch wie „Verlustvortrag“ von Hannes Oberlindober. „Diese wahnwitzige Generalabrechnung mit der Inhumanität des globalisierten Turbokapitalismus bringt das Problem in Form und Inhalt einfach auf den Punkt.“
Alles begann als historische Recherche für ein Forschungsseminar. Doch das Verhältnis vom Geld zu den Menschen, der Literatur und der Gegenwart ließ die Veranstalter nicht mehr los. Daher plante die Literarische Gesellschaft Bochum 2008 den Schreibwettbewerb mit dem Titel „Geld schreibt“. Gefördert wurde dieser vom Kulturbüro Bochum.

Jetzt liegen die besten 18 Wettbewerbsbeiträge in Buchform vor, und die geneigten Leser können staunend erkunden, dass jeder Mensch Geld anders sieht. Die drei jüngsten Teilnehmerinnen aus der Schreibwerkstatt der Realschule Höntrop beispielsweise vermenschlichen Geldstücke, sehen in ihnen liebesfähige Wesen, die sogar Junge bekommen können. Eine menschliche Sichtweise, die scheinbar mit dem Alter des Autors oder der Autorin schwindet. Die älteste Teilnehmerin beruft sich auf den Erfahrungsschatz von 84 Lebensjahren und weiß zu berichten, wie mühselig es ist, an materiellen Wohlstand zu gelangen. Sie verklärt oder vermenschlicht das Geld nicht, sie sieht es als leidige Notwendigkeit. Ein Motiv, das verständlicher Weise wiederholt auftaucht, oft zusammen mit Kritik an der Kälte und Härte der menschlichen Gesellschaft. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Autorin Ivette Kunkel ist mit ihrer Geschichte „Alles überall“ Gewinnerin des Hauptpreises des Wettbewerbs. Sie nutzt das Forum, das ihr dieses Thema bietet, um Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft zu üben, die nur scheinbar frei ist, in Wirklichkeit aber bar jeder Individualität nur noch der Wirtschaft und damit dem Geld dient. Sie stellt fest, dass die Hauptfigur nur noch auf ihre bloße physische Existenz reduziert ist, egal wo auf der Welt ihr Geld sie hingebracht hat. Wie bei einem Buch mit derart vielen Autorinnen und Autoren nicht anders zu erwarten, so finden sich natürlich auch in diesem Buch unterschiedlichste Stile: Zynistisch-realistische Texte sind genauso dabei wie experimentelle Texte und Beiträge, die eine Fusion verschiedener Genres darstellen. Vom erfahrenen Autoren bis hin zum vielversprechenden Newcomer aus Bochum – alle haben ihre Beziehung zum Geld und der Gesellschaft, die auf ihm beruht, in literarischer Form dargestellt. Es geht um all die Dinge, die man kaufen kann, um Flaschenpfand als Sozialversicherungsersatz bis hin zu Geschichten über die Liebe. Zuallererst sollte man sich aber dieses Buch kaufen!

Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung (bsz) vom 25.11.09 (Eva Rendl)

 

 

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Carl Arnold Kortum: "Jobsiade" (Auswahl).

Denn seit undenklichen Zeiten her war kein so berühmter Nachtwächter als er". Die Hauptkapitel aus dem recht kuriosen Leben des Kandidaten Hieronimus Jobs. Reprint 2004, ISBN 3-8196-0655-6, 25,5 x 18,5 cm. geb. 76 S. mit 18 Holzschnitten. € 17,90

 

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Jobsiade

Die textliche Auswahl und Einrichtung dieser Ausgabe besorgte Kurt Dörnemann, die Holzschnitte schuf Erich Schürbusch. Dr. Carl Arnold Kortum lebte von 1770 bis 1824 als Bergarzt und Ratsherr in Bochum. Der vielseitig tätige Mann, er gehörte auch zu den letzten Alchimisten in Deutschland hinterließ mit zahlreichen anderen Schriften ein komisches Heldengedicht, die "Jobsiade". Diese trefflich illustrierte Auswahl aus mehr als 2500 Strophen, hofft Herrn Jobs in entscheidenden Stationen seines "Erdenwallens" nachdrücklichst vorzustellen und damit des Lesers "Gemüt zu froher Laune zu stimmen". Bereits zu Lebzeiten des Verfassers hatte die "Jobsiade" ob ihres herzhaften Humors und ihrer die "Kandidatenliteratur" des 18. Jh. verspottenden grotesken Reimtechnik riesigen Erfolg. Auch heute noch tauchen einzelne Kapitel in den Anthologien des deutschen Humors auf. Vorrede: "Euch und mir die Zeit zu vertreiben, Geneigte Leser! will ich itzt schreiben Eine extra feine Historiam Von Hieronimus Jobs lobesam" "Mit welchem sich in seinem Leben Viel gar Wunderbares hat begeben Und welcher sowohl in Glück als Gefahr Ein recht kurioser Hieronimus war"

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Küster, Rainer & Schneider, Rüdiger: "Wolfszorn"

Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0828-5, 282 S. kart. 18,5 x 12 cm. € 12,90

 

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Wolfszorn

Zum Buch:

Als man den Arzt Dr. Christoph Auffermann tot auf der Bochumer Erzbahntrasse findet, scheint für die Kommissare Brenner und Rogalla eine normale Ermittlung zu beginnen. Doch bald zeigt die DNA-Analyse, dass die beiden vor dem ungewöhnlichsten Fall ihrer Karriere und vielleicht sagar der Kriminalgeschichte überhaupt stehen. Ein zweites Opfer wird auf die gleiche Weise hingerichtet. Der Polizeipräsident fordert die Unterstützung einer Profilerin des LKA an. Man hat es mit einem hochintelligenten Täter zu tun, der zudem, was die Auswahl der Opfer betrifft, moralisch motiviert scheint. Hilfreiche Hinweise bekommen die Kommissare auch von einer pfiffigen Praktikantin, mit der Rogalla gern zusammen arbeitet. Mehr und mehr konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Kreis um den Bochumer Arzt. Welche Rolle spielt die geheimnisvolle und prätentiöse Künstlerin Klara Bodschwinna? Oder der Frührentner Jochen Buchholz, der Auffermanns Ehefrau sehr zugetan ist? Rätsel gibt auch der Dichter Andreas Arndt auf, der mit der Vergangenheit nur noch lyrisch fertig wird. Und ebenso verdächtig ist in dem illustren Kreis ein Zahnarzt, der nicht nur Zähne zieht. Als ein drittes Opfer aus dem Auffermann-Kreis gefunden wird, hat die Presse ihre Schlagzeilen, und der Polizeipräsident wird ziemlich nervös. Es kommt zu einem tödlichen Finale, bei dem Brenner wie gelähmt erscheint.

 

Nach "Drachentod" ist dies der zweite Bochum-und Revierkrimi des erfolgreichen Autorenduos. in unserem Verlag!

 



Die Autoren:

RAINER KÜSTER: Jahrgang 1942, studierte in Hamburg und Bochum, promovierte an der Ruhr-Universität; bis zu seiner Pensionierung war er Studiendirektor an der Theodor-Körner-Schule in Bochum; viele Jahre Lehrtätigkeit am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität. Autor der Sammlung „Bochumer Wortschätzchen“ (mit Josef Fellsches) und des Kriminalromans „Der Kreis des Kopernikus“ (mit Rüdiger Schneider); letzte literarische Veröffentlichung: „Bochumer Häuser“, Oberhausen 2006. Als ewiger Besitzer einer Dauerkarte ist Küster dem VfL Bochum in Freud und Leid verbunden.

 

RÜDIGER SCHNEIDER: Jahrgang 1947, nach der Promotion in Germanistik Unterricht am Gymnasium und als Dozent an einer Universität in Bangkok; während dieser Zeit Motorradtouren durch verschiedene Länder Südostasiens; Reisereportagen. Förderpreis zum Literaturpreis Ruhrgebiet. Es erscheinen die Kriminalromane ‚Pandoras Schatten’, ‚Das Nausikaa-Fragment’, ‚Der Kreis des Kopernikus’ (zusammen mit Rainer Küster), ‚Loreley’ und der Erzählband ‚Siamesische Nächte’. Seit 1989 Herausgeber der Literaturzeitschrift ‚Scheherazade’. Seit 2008 Reportagen über den Jakobsweg, den der Autor mal mit und mal ohne Esel geht. 

 

Presse:

 

Krimi von der dunklen Seite des Lebens



Rainer Küster, Rüdiger Schneider

Wolfszorn

Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet

 

Wenn die Kommissare Brenner und Rogalla nach der Aufklärung ihres Falles in Rainer Küsters und Rüdiger Schneiders drittem gemeinsamen Kriminalroman „Wolfszorn“ (Brockmeyer Verlag, 12,90 Euro) auf ein Bier im Bochumer Café Tucholsky sitzen, weiß der Leser, dass Polizeiarbeit Spuren hinterlässt. „Der Fall ist ungewöhnlich“, heißt es im Roman, und diese Feststellung ist nicht übertrieben, denn die Kommissare werden mit der Erkenntnis konfrontiert, dass der Mörder kein Mensch, sondern ein Wolf ist.

 

Das hat zur Folge, dass den Kommissaren eine Profilerin zur Seite gestellt wird, die helfen soll, Licht ins Dunkel zu bringen. Eine andere Frau, eine Praktikantin, ist durch ihre forsche Art eine Hilfe für das Ermittlungsteam. Beide Kommissare reagieren unterschiedlich auf die Anwesenheit der Frauen, was auf einer ganz anderen als der Mord-Ebene schon interessant und lesenswert ist. Überhaupt geht es in diesem Kriminalfall um Liebe in all ihren Spielarten und um den Tod, der kein natürlicher ist, ausgelöst von einem Ereignis in der Vergangenheit, an dem die Opfer beteiligt waren.

 

Auge um Auge

 

Der Kreis der Opfer ist eine Clique, deren Mitglieder befreundet sind und verheiratet. Jede dieser Ehen ist belastet oder schon längst keine mehr, ein Wust aus Untreue, Gleichgültigkeit und Verrat. Und einer steht dabei, Jochen Buchholz, der eigentlich nicht dazu gehört.

 

Aber es geht auch um Gerechtigkeit, wenn man Rache aus einem verständlichen Blickwinkel so bezeichnen will. Bei jedem Ermordeten findet man eine rote Karte mit der Aufschrift „Ex 21“, die auf das zweite Buch Mose hinzuweisen scheint: „Auge um Auge, Zahn und Zahn.“

 

Rainer Küster und Rüdiger Schneider haben mit ihrem dritten Krimi ein außergewöhnliches Buch geschrieben, in dem alles passt, die vielen agierenden Figuren, die Spannung, auch die klare schnörkellose Sprache. Kenntnisreich beschreiben sie das Milieu des Ruhrgebiets, die Liebe zum Fußball, die auch ihre eigene ist. Und last not least haben sie ein Gespür für Auftritte, Abgänge und große Momente, was auf der dunklen Seite des Lebens von Vorteil ist. (Michael Starcke, WAZ vom 15. 11. 2011)

 

Ruhr Nachrichten 8.12.11

Ein Wolf als Tatwaffe : Rainer Küster und Rüdiger Schneider veröffentlichen dritten Krimi

In Bochum herrscht ein mörderisches Klima, meinen zumindestens die vielen Autoren, die hier ihre Krimis ansiedeln.
Dazu gehören auch Rainer Küster und Rüdiger Schneider, die in „Wolfszorn“ zum dritten Mal ihre Kommissare Brenner und Rogalla auf Spurensuche schicken. Jahrhunderthalle und Erzbahntrasse, Schlosspark Weitmar und Henrichshütte Hattingen sind Schauplätze, am Ende trinken die Kommissare ein Bier im Café Tucholsky. Dazu gibt es immer wieder Anspielungen auf das Kulturhauptstadtjahr
und die Bedeutung, die der Fußball im Revier hat. In dessen Umfeld hatte noch der letzte Krimi „Drachentod“ gespielt.

 Wie immer die beiden Autoren ihre Arbeit aufgeteilt haben mögen, geschrieben ist es wie aus einem Guss. Dabei bieten sich gleich mehrere lesenswerte Erzählstränge, die sich spannungsreich abwechseln. Brenner und Rogalla müssen den ungewöhnlichsten Fall ihrer Karriere lösen. Der Mörder hat eine besondere „Tatwaffe“ gewählt: einen riesigen Wolf. Einem Mann nach dem anderen wird die Kehle durchgebissen. Bei jedem findet sich eine Karte, die auf die Bibel verweist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn."

 Die Kommissare  kommen nur langsam voran, nähern sich dem Mythos Wolf,  während der Polizeipräsident zunehmend Druck macht. Der Leser erfährt währenddessen einiges über eine angesehene Freundesclique. Hier ist keiner so richtig sympathisch. Untreue und Gleichgültigkeit herrschen statt Liebe und Freundschaft. Die Männer vereint ein altes Geheimnis, dass ihnen jetzt zum Verhängnis wird.

Nicht weniger interessant liest sich die „Beziehungsgeschichte" der beiden Kommissare – VfLFan der eine, SchalkeAnhänger der andere. Sie mögen sich, aber sie beobachten auch eifersüchtig die Arbeit des jeweils anderen. Pikant, dass Brenner diesmal mit einer attraktiven Profilerin arbeitet, Rogalla eine pfiffige Praktikantin an der Seite hat. Schilderungen von Rogallas Privatleben vermitteln den Eindruck, dass Küster
und Schneider noch viel vorhaben mit ihrem Ermittlerpaar.
Und das ist gut so.
Ronny von Wangenheim






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Rainer Küster & Rüdiger Schneider: "Drachentod",

Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2009, 2. Aufl. 2010, ISBN 978-3-8196-0746-2, 248 S. kart. 18,5 x 12 cm   € 12,90

 

 

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Drachentod

Eine rätselhafte Serie von Morden macht den Bochumer Kommissaren Brenner und Rogalla zu schaffen. Nach Spielen des VfL Bochum findet man gegnerische Fans tot auf – mit einem blauweißen Schal des VfL im Rachen und mit abgetrennter Zunge. Unter den Opfern ist ausgerechnet Michael, ein Neffe Rogallas. Der Polizeipräsident ist nervös. Die Presse sitzt ihm im Nacken. Für die beiden Kommissare werden die Ermittlungen zur Zerreißprobe. Wer ist der Täter? Oder wer sind die Täter? Unter Verdacht steht der arbeitslose Max Hunold, der Michael gefunden hatte und sich danach merkwürdig verhält. Unter Verdacht steht aber auch eine Fangruppe, die sich ‚Dragonhunters‘ nennt und seltsame Rituale vor den Spielen des VfL durchführt. Ist es nur ein kleiner Schritt vom Ritual zur realen Tat? Harmlos ist die Truppe jedenfalls nicht. Das bekommt auch der Reporter eines Bochumer Lokalblattes zu spüren, der über die ‚Dragonhunters’ eine Reportage machen will. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als Rogalla suspendiert wird und Brenner in eine tödliche Falle läuft...

 

Die Autoren:

Rainer Küster, Jahrgang 1942, studierte in Hamburg und Bochum, promovierte an der Ruhr-Universität; bis zu seiner Pensionierung war er Studiendirektor an der Theodor-Körner-Schule in Bochum; viele Jahre Lehrtätigkeit am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität. Autor der Sammlung Bochumer Wortschätzchen (mit Josef Fellsches) und des Kriminalromans Der Kreis des Kopernikus (mit Rüdiger Schneider); letzte literarische Veröffentlichung: Bochumer Häuser , Oberhausen 2006. Als ewiger Besitzer einer Dauerkarte ist Küster dem VfL Bochum in Freud und Leid verbunden.

Rüdiger Schneider, Jahrgang 1947, nach der Promotion in Germanistik Unterricht am Gymnasium und als Dozent an einer Universität in Bangkok; während dieser Zeit Motorradtouren durch verschiedene Länder Südostasiens; Reisereportagen. Förderpreis zum Literaturpreis Ruhrgebiet. Es erscheinen die Kriminalromane Pandoras Schatten , Das Nausikaa-Fragment , Der Kreis des Kopernikus (zusammen mit Rainer Küster), Loreley und der Erzählband Siamesische Nächte . Seit 1989 Herausgeber der Literaturzeitschrift Scheherazade . Seit 2008 Reportagen über den Jakobsweg, den der Autor mal mit und mal ohne Esel geht

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Pressestimmen

Nach ihrem ersten Krimnalroman: Der Kreis des Kopernikus (2002) legen Rüdiger Schneider und Rainer Küster... erneut einen anspruchsvollen Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet vor. Auf ganz eigene Weise und und stille Art aufregend spannend haben die Autoren ihre Handlung mit der Welt des Fussballs verwoben, neben anderen Vereinen besonders mit denen des nahen Reviers, FC Schalke und VfL Bochum, dessen rewirpower-Stadion auch das Titelblatt des Buches ziert. Die ermittelnden Komissare Klaus Brenner und Erich Rogalla.... gehen oft nachdenklich gemeinsam oder auch auf eigene Faust ihrer schwierigen Arbeit nach, trotz Verschiedenheit gar nicht so verschieden, spontan und, wenn es sein muss hart in der Sache. Die Geschichte beginnt mit dem Mord an einem Fan des VfL Wolfsburg, erdrosselt mit einem Fanschal des VfL Bochum, dem unappetitlicher Weise zudem die Zunge entfernt worden ist. Drei weitere Morde werden folgen ... in einem Netz von Eifersucht, Geldgier und Größenwahn, von Feigheit, Trauer und Verlust. Mit viel Liebe zum Detail entwickeln die Autoren ihren raffinierten Plot... Als Leser hat man den Eindruck, das Ruhrgebiet würde auferstehen, wie es war, aber auch ... wie es geworden ist. Man erkennt Häuser, Plätze, Orte und Straßen... Viel wird vom Fussball erzählt, von den Fans, aber auch von den Auswüchsen, in der Rituale aus Mythen und germanischen Göttersagen keine unerhebliche Rolle spielen, Drachen und Sicheln. Das ist spannend und vermittelt unmittelbare Einblicke, die man möglicherweise so noch nicht kennt, obwohl man schon einmal davon gehört zu haben glaubt. Rainer Küster und Rüdiger Schneider haben einen Kriminalroman geschrieben, den man nicht so einfach aus der Hand legen möchte, der nachklingt und daran erinnert, wie vielschichtig unser Leben ist hier im Revier. (Westdeutsche Allgemeine 28.11.09)

 

Leserrezension

Gleich zu Beginn erlebt der Leser den heimtückischen Mord an dem jungen Fußballfan Materka nach dem Unentschieden seines Vereins Wolfsburg gegen den VFL Bochum. Für die Bochumer Polizeibeamten Brenner und Rogalla sieht alles nach einem Ritualmord aus. Dem Opfer wurde die Zunge herausgeschnitten und ein Schal des VFL Bochum in den Rachen gesteckt. Ein zweiter Mord geschieht. Wieder der Schal im Rachen, die herausgeschnittene Zunge. Ist ein Serientäter am Werk? Ein verrückter Fußballfan? Die Spannung hält bis zur letzten Seite an. Die Autoren Rainer Küster und Rüdiger Schneider verstehen es glänzend, Täter, Opfer und Polizei miteinander in Beziehung zu setzen, dabei die Auseinandersetzung zwischen Gelingen und Versagen in den Kriminalroman zu integrieren. Überhaupt das Glück. Man wünschte sich immer wieder Glück im Leben. Das war wohl das Wichtigste. Aber es war doch merkwürdig damit. Gelegentlich ertappte sich Rogalla bei dem Gedanken, dass man sterben könnte, und das Wichtigste, das Entscheidende im Leben war noch überhaupt nicht passiert.

 

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Littau, Monika:Vom Sehen und Sagen. Die Buchela.

Ein Biografieroman. ISBN 978-3-8196-0848-3, Bochum 2012, kart. 312 S. 21 x 13. cm. € 16,90

 

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Die Buchela.

Alles, was Buchela sich wünscht und liebt, scheint ihr verloren zu gehen: Der Lieblingsbruder bei einem Unfall, der Vater im 1. Weltkrieg, das ersehnte Kind stirbt bei der Geburt, und während des Nationalsozialismus wird ihre Familie wie alle Sinti und Roma als asozial und kriminell verfolgt. Die Mutter stirbt in Auschwitz. Wäre da nicht ihre Gabe, Buchela würde an diesem Leben verzweifeln. Doch ihre Vorhersage, dass Konrad Adenauer 1949 den Wahlsieg erringen wird, macht sie schlagartig berühmt. Madame Buchela wird zur Pythia von Bonn.

 

Monika Littau wurde 1955 in Dorsten geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geografie und Musikwissenschaft in Bochum und Münster arbeitete sie mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Kultur-/Literaturförderung, zuletzt im Kulturministerium Nordrhein-Westfalen. Sie lebt heute als freie Autorin im Ruhrgebiet und im Rheinland. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kinderliteratur, schrieb für Hörfunk und Bühne und veröffentlichte Sachbücher. Zuletzt erschienen das Kinderbuch Alphabetta in Alphabettanien (2007) und der Lyrikband beim überschreiten des taupunkts (2011). Vom Sehen und Sagen. Die Buchela ist ihr erster Roman. Für ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Nominierung für den Deutschen und Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb in Arnsberg, Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen, Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen und des International Writers and Translators’ Center of Rhodes (iwtcr).



Presse

Kaipesina kaipenana so beginnen südeuropäische Roma oft ihre Geschichten: Es war es war nicht. Und besser als mit diesen Worten kann man auch nicht den Biographieroman 'Vom Sehen und Sagen. Die Buchela' charakterisieren, den die ... Schriftstellerin Monika Littau jetzt veröffentlicht hat. 'Buchela': So lautet der Sinti Künstlername der RomanFigur, doch Namen hatte sie noch mehr. 'Zigeunergrete' nannte man sie in der Heimat, bürgerlich hieß sie aber Margarethe Goussanthier, geborene Meerstein. Als Pythia von Bonn wurde sie in der Nachkriegszeit bekannt. Als Hellseherin soll die Buchela als Beraterin von Konrad Adenauer und weltweit von vielen anderen Prominenten und Adeligen tätig gewesen sein. Wer und was war diese Buchela, wer und was war sie nicht? Buchela lebte zwischen Fronten, zwischen rationalem Urteil und ihrer Intuition, zwischen Verächtern und Klienten, erklärt Monika Littau: Wurde der Lächerlichkeit preisgegeben, wurde gleichzeitig verehrt. Viele Auskünfte über die Buchela, die im Jahr 1986 verstarb, hat die Autorin nur unter vier Augen erfahren. 'Ich habe akribisch Informationen gesammelt, um sie dann möglichst wieder zu vergessen, damit ich mich der Buchela nähern konnte.' So ist ein Roman entstanden, eine Fiktion, die sich so weit wie möglich an der Biographie orientiert. Auch wenn diese mehr oder weniger im Dunkeln liegt. 'Es gibt nur wenig Verbrieftes', sagt Monika Littau. Was in SintiFamilien nichts Ungewöhnliches sei: ... Selbst Ton und Filmdokumente mit Originalaufnahmen von Margarethe Goussanthier seien überwiegend tendenziös geschnitten und kommentiert. Was ist Dichtung, was ist Wahrheit? 'Es ist alles eine Mischung von beiden', musste die Autorin feststellen. ...Und so ist das Buch auch ein interessantes und spannendes Kaleidoskop deutscher Vor und Nachkriegs Geschichte.  

(MK WAZ-Dorsten 18.4.129





 



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Peter Märkert: "Jeder Einzelne".

Ein Ruhrgebietskrimi, Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0752-3, kart. 222 S. 18,5 x 12, € 12,90

 

Der Roman spielt überwiegend im Ruhrgebiet, hauptsächlich in Bochum und Herne.

"Der zur Zeit  beste Ruhrgebietskrimi" urteilt Buchhändler Winkelmann aus Recklinghausen bei seinen Buchempfehlungen (WAZ RE 21.12.10)

 

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Jeder Einzelne

„Nichts geschieht ohne Grund“, sagt Lucas in der Untersuchungshaft. „Es ist immer nur ein Kreis, der sich schließt.“ Wer trägt die Verantwortung an Christinas Tod? Wer hat ihr die K.-o.-Tropfen gegeben? Sie nackt in die Ruhr geworfen? Die Justiz verdächtigt ihren Freund Marco Kröner. Er brachte Christina in der fraglichen Zeit von Köln nach Bochum. Bei ihm wurde das Fläschchen mit Liquid Ecstasy gefunden, das ihren Tod verursachte. Der Richter verhängt Untersuchungshaft, der Pflichtverteidiger verspricht eine milde Strafe, wenn Marco gesteht. Nur seine Schwester und Lena glauben an seine Unschuld, verdächtigen Rainer Dahlke, der sich in der Nacht mit Christina treffen wollte, und Olaf Klein, Marcos seltsamen Nachbarn. Lena erhofft sich Hinweise von Alessa Hauser, der besten Freundin der Toten. Besucht sie in einer Drogenklinik und spürt, dass Alessa mehr weiß, als sie sagt. Bei einem späteren Anruf in der Klinik erfährt sie, dass Alessa nach dem Besuch aus der Klinik entwich. Um den Mörder zu treffen...?

 

Peter Märkert, Jahrgang 1955, lebt und arbeitet in Bochum. Nach dem Abitur Studium in Informatik und Sozialarbeit. Tätigkeiten als Taxifahrer, Techniker, Sozialarbeiter im Justizvollzug, Bewährungshelfer und Autor. Zuletzt als Roman erschienen: „Lauter“, Conte-Verlag, 2006

 

Zur Autorenhomepage

 

Presse:

Lutz Tomala (WAZ 29.5.2010)

"Eine Überdosis K.-o. Tropfen, ein Beziehungsdrama, eine Übermacht an Indizien - der Ruhrgebietskrimi  'Jeder Einzelne'  von Peter Märkert bietet spannende Unterhaltung mit Heimatgefühlen...Atemlos schnell, ohne viele Schnörkel schildert der Autor einen Justizirrtum, Beziehungen, die daran zu zerbrechen drohen und schließlich eine dramatische Auflösung... Schnell und kurz  folgen die Sätze aufeinander, ziehen den Leser sofort hinein in die Handlung. Die Dialoge sind knapp, aus dem Leben gegriffen. Wie bei einem Detektivroman erlebt der Leser gleich auf den ersten Seiten den Mord an Christina Wieden durch eine Überdosis. Wer der Täter ist, bleibt indes unklar. Gefunden wird das Opfer am nächsten Morgen am Ufer der Ruhr. Schnell fällt der Verdacht auf Marco, ihren Freund. Alle Beweise sprechen gegen ihn. Nur der Leser weiß: Er kann es nicht gewesen sein. Und so muss der Leser miterleben, wie der Protagonist verhaftet wird und die Gerichtsverhandlung gegen ihn beginnt.  Doch jetzt geht die Geschichte erst richtig los. Gekonnt  wechselt der Autor zwischen den verschiedenen Personen, manchmal erhascht man sogar einen Blick durch die Augen des Täters. Marcos Freunde versuchen nun die Geschehnisse der Mordnacht  zu rekonstruieren. Gleichzeitig erlebt der, was es heißt, unschuldig im Gefängnis zu sitzen - ein wahrer Höllentrip. Nach und nach setzt Märkert das Puzzle zusammen, erst kurz vor dem Finale scheint der Fall klar zu sein. Aber wie beweist man so etwas und kann es wirklich wahr sein?...

Die Erfahrenungen aus den Jobs und dem Studium lässt Peter Märkert offen in seinen Krimi mit einfließen, ebenso wie die Ortskenntnis. Kein Wunder also, dass man viele Szenen in Bochum genau rekonstruieren kann.

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Pentek, Alexander: Ares

Gelsenkirchen-Krimi, ISBN 978-3-8196-0853-7, kart. 210 S. 19 x 12 cm.€ 12,90

 

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Pentek, Alexander: Ares

“Du wirst nie wieder wie zuvor sein. Und wofür? Für nichts! Willst du dich selber hassen und verachten, soll dir vor deinem eigenen Schatten grauen? Willst du zwischen Mödern, Sadisten und Verbrechern verrotten?“ Überstürzt hastet der Mann die Treppenstufen zur U-Bahn hinab. Verzweifelt sieht er sich um, während seine schweißnassen Hände sich nicht von der Tasche lösen. Derweil fiebert die dichtgedrängte Menschenmenge auf dem Bahnsteig ausgelassen dem Spiel in der Arena entgegen - nicht ahnend, wie nah der Schrecken schon ist..." Die Ermittler um Jennifer Hartmann und Hellmut van Haaren geraten in eine brutale Kette von Verbrechen, deren Opfer mit keiner Gnade zu rechnen haben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

 

Alexander Pentek Jahrgang 1987 - geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen - Abitur am Schalker Gymnasium - Berufsausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten - derzeit Studium der Rechtswissenschaften in Bochum. 'Ares' ist sein dritter Gelsenkirchen Krimi, der erste 'Phobos' erschien 2009 im Wartberg Verlag, der zweite 'Deimos' 2011. bei uns.





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Pentek, Alexander: Deimos

Revier-Krimi, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0795-0, kart. 19 x 12,5 cm.  224 S.€ 12,90

 

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Deimos

Zum Buch:

Flirrende Hitze hat sich über die Stadt gelegt. Wer es kann, flüchtet sich in die Freibäder oder ins Grüne. Karlheinz Kappler verbringt derweil widerstrebend einen Urlaub im idyllischen Eigenheim seiner Freunde, doch statt dort im kühlen Schatten entspannt seine Bücher zu lesen, findet er sich schon bald in einer Nachbarschaft wieder, die von versteckten Abhängigkeiten, Ängsten und sorgsam gehüteten Geheimnissen bestimmt wird. Erpresserische Anrufe und ein totes Tier sind erst der Auftakt einer verhängnisvollen Eskalation - und in der brütenden Atmosphäre aus Täuschungen und Lügen eint alle nur der Hass auf eine alte Frau. Als dann tatsächlich ein Mord geschieht, kann man keinem mehr vertrauen. Die Ermittler um Jennifer Hartmann und Hellmut van Haaren bekommen es in ihrem zweiten Fall mit einem Schrecken zu tun, dessen Abgründe gerade dort lauern, wo man sie am wenigsten vermutet.

 

Alexander PentekJahrgang 1987 - geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen - Abitur am Schalker Gymnasium - Berufsausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten - derzeit Studium der Rechtswissenschaften in Bochum. Sein erster Kriminalroman Phobos: Ein Gelsenkirchen-Krimi erschien 2009 im Wartberg Verlag



Presse:

Gelsenkirchen. Schon wieder sind in Gelsenkirchen zwei Morde passiert. Zum Glück nur rein fiktiv: In seinem neuen Revier-Krimi „Deimos“ lässt der junge Autor Alexander Pentek zwei Senioren sterben, auf ganz unterschiedliche, aber grausame Weise. Und es dauert rund 220 Buchseiten, bis das Ermittlerteam den Mördern auf die Spur kommt...

„Deimos“ beginnt an einem schwül-heißen Sommertag und ist damit wie geschaffen als Urlaubslektüre für Krimi-Fans. Und wie schon im ersten Buch der Reihe, das „Phobos“ heißt und 2009 erschien, geht es in diesem Taschenbuch um die dunklen Seiten der Stadt. Allerdings treibt diesmal kein gefährlicher Serienmörder sein Unwesen, sondern ein Mord in der Nachbarschaft wühlt die Protagonisten auf. Alexander Pentek, der in Rotthausen wohnt, sein Abitur am Schalker Gymnasium baute und an der Bochumer Ruhr-Universität seit vier Semestern Jura studiert, zieht alle Register: Erpresserische Anrufe, Eifersuchtsdramen, Drogenrausch und ein totes Tier sind dabei nur der Anfang des Übels. Und das mitten in Gelsenkirchen. In der fiktiven Tannenhäherstraße. „Ich habe ganz bewusst keine real existierende Straße genommen, weil das Buch ja in einer kleinen Nachbarschaftssiedlung spielt und ich niemandem auf die Füße treten wollte“, erklärt Alexander Pentek. Und auch die Erwähnung von prägnanten Punkten des Gelsenkirchener Stadtgebiets hat der 24-Jährige in seinem neuen Werk weitgehend vermieden. „Man muss mit diesen Beschreibungen sparsam umgehen, sonst liest sich der Krimi wie ein Stadtführer“, so der Autor.



So haben es diesmal lediglich die Halde Rheinelbe, das Eiscafe am Neumarkt, die Bahnhofstraße als Einkaufsmeile, die evangelischen Kliniken und das Sportparadies ins Buch geschafft. Und das Polizeipräsidium natürlich, von dem aus die junge Ermittlerin Jennifer Hartmann gemeinsam mit ihren Kollegen zu ihren Tatorten startet.

Und so viel sei verraten: Auch diesmal hat der pensionierte Ermittler Karlheinz Kappler, der den letzten Fall Phobos auf grandiose Weise löste, wieder seine Karten im Spiel. Bei acht Verdächtigen, die alle ein Motiv gehabt hätten, ihre verhasste Nachbarin Hermine Ziegler umzubringen, ist es schon ein wenig schwierig für die Ermittler, die Übersicht zu behalten. Nach und nach entwickelt sich ein klassisches „Whodunit“, bei dem man als Leser bis ganz zum Schluss im Dunkeln tappt. Pentek zeichnet seine Protagonisten mit feinen Nuancen und hintersinnigem Witz, zeitweise wird seine Sprache richtig poetisch, gleitet aber nicht ins Kitschige ab. Ob er Bammel gehabt hat, nach einem richtig tollen Erstlingswerk an den hohen Erwartungen zu scheitern? „Ein bisschen komisch war das schon, deshalb sollte dieses Buch ganz anders werden. Und die Rückmeldungen sind ganz gut: Mir wurde gesagt, das Buch sei nicht so düster wie das erste“, sagt der Jura-Student. Übrigens ist Buch Nr.3 auch schon fertig und könnte, wenn alles gut geht, Im November erscheinen...

WAZ GE 30.7.11



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Heinrich Peuckmann: "Der Sohn der Tänzerin".

Roman, 2008, ISBN 978-3-8196-0700-4, kart. 252 S.  € 14,90

"Olympiaroman", die Geschichte eines Fechters, der es vom zerlumpten thailändischen Straßenkind bis auf die Olympiaplanche brachte.

 

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Der Sohn der Tänzerin

Ein Deutscher verliebt sich in eine thailändische Tänzerin und heiratet sie. Ihren halbverhungerten Sohn adoptiert er. Die Frau verlässt ihn wieder, der Sohn aber bleibt und es entwickelt sich eine wunderbare Vater - Sohn Beziehung. Am Ende feiern beide im Fechtsport große Triumphe. Die Personen, ihre Gedanken und Gefühle sind erfunden. Aber beim Handlungsgerüst dieses ebenso spannenden wie anrührenden Romans hat sich der Autor von den Erlebnissen des Koblenzers Erik Kothny und seines Sohnes Wiradech ("Willi") leiten lassen, der bei der Olympiade in Sydney zwei Bronzemedaillen für das deutsche Teamm gewann. Mit dem entscheidenden Olympiakampf beginnt auch der Roman, bevor im Rückblick der lange Weg erzählt wird, der Vater und Sohn bis hierher geführt hat. Es ist eine Liebesgeschichte, dazu ein Roman über Thailand, ein Sportbuch und vor allem eine beeindruckende Vater-Sohn-Geschichte in einer Zeit, in der Väter immer mehr aus dem Erziehungsprozess verchwinden.

 

Heinrich Peuckmann:

Heinrich Peuckmann wurde 1949 in Kamen geboren, wo er noch immer lebt. Aufgewachsen in einer Bergmannsfamilie. Abitur in Unna, Studium der Germanistik, ev. Theologie und Geschichte an der Ruhr Universität in Bochum. Lehrer an einem Gymnasium. Peuckmann ist verheiratet und hat drei Söhne.
Seine literarische Arbeit ist sehr vielfältig. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte, Hörspiele, Essays, Theaterstücke, Glossen, pädagogische Artikel. Kleinere Arbeiten auch für das Fernsehen. Peuckmann ist Mitglied im PEN, im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und in der Krimiautorenvereinigung “Das Syndikat"

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Pressestimmen

Die tollsten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Zum Beispiel die eines Mannes, der eine Tänzerin aus Thailand heiratet. Die Ehe zerbricht. Doch sein Glück findet er in der Erziehung der zwei thailändischen Adoptivsöhne, von denen der eine schließlich zwei Bronzemedaillen im Säbelfechten gewinnt. ... Heinrich Peuckmann hat die Geschichte aufgeschrieben - mit einigen dichterischen Freiheiten, versteht sich. ...Die Handlung aber ist wirklich passiert...im wirklichen Leben ist Wiradech Kothny inzwiscehn selbst Vater und ein Säbelfechter mit Welterfolg. Willi hilft heißt seine Aktion für Tsunami-Opfer. ...gerade ist die Familie nach Peking geflogen - hoffentlich auf Medaillenkurs! (Ruhr-Nachrichten 7.8.2008)

....vielmehr ist das eine Liebesgeschichte, dazu ein Roman über Thailand, vor allem aber eine beeindruckende Vater-Sohn-Geschichte.... Es handelt sich hier natürlich um einen Roman, nicht um eine Biografie, stellt der zweifache Bronzemedaillengewinneer Willi Kothny zu dem neuen Buch fest. (Westfälische Rundschau 25.5. 2008)

Diese Vater-Sohn- sowie Liebesgeschichte erzählt, wie aus einem hässlichen Jungen ein Olympiakämpfer wird... Zwar sind die Namen fiktiv, aber Vorbilder für die Helden des Romans waren Erik Kothny und sein erfolgreicher Sohn. Der Juniorenweltmeiseter holte bei den Asia-Spielen die Bronzemedaille und zweifach Bronze bei den Olympischen Spielen.... (Westdeutsche Allgemeine 20.5.08)

 

 

 

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Heinrich Peuckmann: "Der Vorwärtsfahrer".

Erzählungen, 2009, ISBN 978-3-8196-0724-0, kart. 128 S.  € 12,90

 

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Der Vorwärtsfahrer

Inhalt: Der Lügenbaron; Frisörbesuch; Der Vorwärtsfahrer; Der Reiseschüler; Der Wurf mit dem Schneeball; Die versteckten Ostereier; Der Schuss durch das Fenster; Der Blick meiner Großmutter; Vofi-Feten; Unser Bertel; Die Bank auf dem Friedhof; Das Stipendium; Das Versteck im Keller. Manchmal humorvoll, manchmal bittersüß oder tieftraurig erzählt Heinrich Peuckmann in seinen neuen, autobiographisch gefärbten Erzählungen bewegende Geschichten, die vor dem Hintergrund des Ruhrgebietes spielen. Manche schildern ungewöhnliche Begegnungen, in einigen gewinnt er dem Alltag die komischen Seiten ab, in anderen die traurigen. In jedem Falle sind es lesenswerte und sehr unterhaltsame Erzählungen, in denen sich der Leser wieder finden kann.

 

Heinrich Peuckmann:

Heinrich Peuckmann wurde 1949 in Kamen geboren, wo er noch immer lebt. Aufgewachsen in einer Bergmannsfamilie. Abitur in Unna, Studium der Germanistik, ev. Theologie und Geschichte an der Ruhr Universität in Bochum.
Lehrer an einem Gymnasium. Peuckmann ist verheiratet und hat drei Söhne.
Seine literarische Arbeit ist sehr vielfältig. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte, Hörspiele, Essays, Theaterstücke, Glossen, pädagogische Artikel. Kleinere Arbeiten auch für das Fernsehen. Peuckmann ist Mitglied im PEN, im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und in der Krimiautorenvereinigung “Das Syndikat".

Heinrich Peuckmann im WAZ Interview mit Nadine Albach 4.8.09:

Worte sind seine Welt. Das war schon in der Schule so, bei den pubertären Liebesgedichten. Und das ist noch heute so, nach mindestens 40 Büchern, Hörspielen, Theaterstücken und sogar zwei Opernlibretti: Heinrich Peuckmann ist 60 Jahre alt geworden und hat sich konsequent Worte zum Geschenk gemacht.

»Für meine Tante ... war die Sache rätselhaft. Einen Schriftsteller, dessen Bücher in Zeitungen besprochen, dessen Texte im Radio vorgelesen wurden, hatte es noch nie in unserer Familie gegeben. Verwundert, vielleicht auch ein wenig ironisch, sah sie mich eines Tages an.«

Von sich zu erzählen, „Ich” zu schreiben - das hat Heinrich Peuckmann noch nie Probleme bereitet. „Ich muss mit mir im Reinen sein, dann mach ich das.” Also hat er für „Der Vorwärtsfahrer” Geschichten zusammengetragen, die er im Laufe der Jahre über eigene Erlebnisse verfasst hat, mal lustig, dann tieftraurig.

Herkunft: Bergarbeiterfamilie

Peuckmann erzählt von seiner Herkunft aus einer Bergarbeiterfamilie, die ihn, das schreibende Kuriosum, nicht unbedingt unterstützte - während in der Schule immer ein Lehrer war, der schrieb und ermutigte. Er erzählt von seinem Vater, der im Zweiten Weltkrieg desertierte, vom plötzlichen Tod eines südafrikanischen Autoren, aber auch vom Frisörbesuch. Dass er seine eigene Familie thematisiere, störe die nicht: „Die freuen sich, dass der Alte wieder ein Buch fertig hat”, sagt er über seine Söhne.

Meinung sagen macht frei

Peuckmann steht zu sich, steht zu seiner Meinung. „Das macht frei.”...

 

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Rieck, Heide/Grotjahn, Friedrich (Hrsg): Die Briefe, meine, lasest Du im Schlaf

Literatur von Ufer zu Ufer, Письма мои читал ты во сне. Lyrik & Prosa (Deutsch -Russisch) Im Auftrag der Bochumer Literaten herausgegeben, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0837-7, kt. 21 x 14,5 cm. 208. S. € 19,90

 

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Die Briefe, meine, lasest Du im Schlaf

Zum Buch
Wer kennt die schillernde Facette der russisch-jüdischen Gegenwartsliteratur an Rhein und Ruhr? Sie sichtbar zu machen und heutiger deutscher Literatur gegenüber zu stellen, ist Sinn und Absicht dieser in den Sprachen deutsch und russisch verfassten Anthologie. Den Anstoß zu diesem Projekt gaben die „Jüdischen Kulturtage in NRW 2011“, in deren Rahmen die „Bochumer Literaten“ hier lebende jüdische Autorinnen und Autoren, von denen die Mehrzahl russisch schreibt, zu einer Lesung eingeladen hatten. Zur Erinnerung: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zogen mehr als 17.000 Juden aus Russland und der Ukraine auf Einladung der Bundesregierung nach NRW. Darunter zahlreiche Autorinnen und Autoren. Seit zwei Jahrzehnten schreiben sie hier einsam in ihrer Muttersprache – wie auf einer Insel. Die Anthologie soll die beiden Kulturkreise zusammenführen. Die deutschsprachigen Beiträge stammen von den Mitgliedern der „Bochumer Literaten“. So versteht sich dieses Buch als eine Sammlung regionaler Literatur in zwei Sprachen aus zwei großen Kulturkreisen. Die angesprochenen Themen sind so unterschiedlich wie die literarischen Formen. – Eine spannende Mischung, die es in dieser Form wohl noch nicht gegeben hat. So spannt diese Sammlung von Erzählungen und Gedichten eine Brücke zwischen hier eingewanderten jüdisch-russischen und jüdisch-deutschen Autorinnen und Autoren und den seit Jahrzehnten in Westfalen Schreibenden. Eine Brücke zwischen zwei großen Kulturkreisen. Um sie von beiden Ufern betreten zu können, wurden die russischen Texte ins Deutsche und die deutschen ins Russische übertragen.



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Heide Rieck: "Herzverlies".

17 Episoden von Trost und Liederlichkeit. Literarische Portraits und Reisebilder mit einer Einführung von Hugo Ernst Käufer, 2006,ISBN 978-3-8196-0673-1, kart. 288 S.   € 14,90

 

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Herzverlies

Unter dem poetisch stimmungsvollen Titel "Herzverlies"legt Heide Rieck 23 Erzählungen, Portraits und Reisebilder vor, die in der Vielseitigkeit ihrer Themen und Formen überraschen. Das sind keine Geschichten, die vorwiegend auf Unterhaltung aus sind, sondern hier kommen Ausdruck und Genauigkeit der Sprache zu ihrem Recht, aber auch die Freude am Fabulieren. Häufig sind ihre Texte Verwandlungsgeschichten, die das Leben eines Menschen total verändern. Ein leiser, skurriler Humoir fördert immer wieder die Lust zum Weiterlesen. Vor allem begegnen uns starke (schwache) Frauen, deren Stärke aus ihrem Scheitern erwächst. So stolpert z.B Don Quijote unter der Frauenmaske der Hella Querbein durch den wunderlichen Alltag unserer Zeit. Diese Prosa wird jeden fesseln, der sich auf sie einlässt.  Heide Riecks Geschichten sind ein Kammerspiel fein gewobener Prosa, die beim Leser ein wohliges Gefühl von Sprache verbreiten. In ihren Erzählungen verschwimmen die Grenzen zwischen Lyrik und Prosa auf beeindruckende Weise und mit subtiler Intensität, wobei es häufig um Verwandlungen geht, die das Leben eines Menschen völlig umkrempeln. So verwandelt sich der Liebeskranke in eine Schildkröte und ein ehemaliger Postbeamter sortiert sein Leben in die vielen Fächer eines großen Kubus. Das Buch bietet keine leichte Lektüre für zwischendurch, sondern steckt voller formal gelungener und inhaltlich überraschender Geschichten, die nachdenklich zu stimmen vermöge

 

Heide Rieck: *1941 in Stettin, lebt und arbeitet in Bochum, studierte in Köln Pädagogik und Schauspiel und gründete dort eine Studentenbühne, an der ihr erstes Stück aufgeführt wurde. Mit dem Schwerpunkt Theaterpädagogik lehrte sie an verschiedenen Schulen im Ruhrgebiet und in Frankreich, bevor sie sich ganz der schriftstellerischen Arbeit widmete. Auszeichnungen: Lyrik im Pott, Oberhausen (1989).

 

Pressestimmen

Ein wohliges Gefühl von Sprache! In den kurzen Geschichten dieses Bandes verschwimmen die Grenzen zwischen Lyrik und Prosa auf beeindruckende Weise und mit einer subtilen Intensität, wie es nur jemand zustande zu bringen vermag, dem die Sprache zum Freund geworden ist, zu einem Verbündeten im Kampf für das Schöne... Besonders anrührend ist die Episode, in der die kleine Anna auf ihrem roten Dreirad eine Reise um die ganze Welt antritt, um ihrem verstorbenen Opa wieder nahe sein zu können. (Westdeutsche Allgemeine 19.10.06)

"Die Erinnerung an meine frühe Kindheit gleicht schwimmenden Inseln auf einem schwarzen See. Taucht eine Insel ins Licht, andere neigen sich, halte ich inne. Tückisch der See", so beginnt die kleine Geschichte "Fluchtspur"... Heide Rieck schreibt hier ihre Erlebnisse auf, die sie als Vierjährige auf der Flucht ... sammeln musste.... Insgesamt bietet das Buch keine leichte Lektüre für zwischendurch, sondern steckt voller formal gelungener und inhaltlich überraschender Geschichten, die nachdenklich zu stimmen vermögen. (Westdeutsche Allgemeine 17.11.2006)

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Wulf, Heike: Am Abgrund ist die Aussicht schöner!

Erzählungen, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0783-7, kart. 19 x 12 cm .104 S.€ 12,90

 

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Am Abgrund ist die Aussicht schöner

Am Abgrund ist die Aussicht schöner: Kurzgeschichten am Rande des Abgrunds und darüber hinaus - erzählt in atemlos, knapper Diktion - sind das Thema der Erzählungen von Heike Wulf. Einfühlsam, mit großer Kunstfertigkeit und sensibler Beobachtungsgabe zeichnet sie Menschen in Grenzsituationen, manchmal mit Humor und einem Augenzwinkern, häufig aber auch mit tödlicher Konsequenz. Die Autorin beschäftigt sich mit dem, was im Verborgenen liegt? Was sie umtreibt ist die Frage, was geht in den Opfern, was in den Tätern vor. Dabei spricht sie deutlich und mit krassen Worten aus, was für viele tabu ist. Jeder Blick über den Abgrund eröffnet neue Wege. Noch weit entfernt vielleicht, aber sie sind da. Wage ich einen großen Schritt? Finde ich einen neuen Weg? Bleibe ich stehen? Oder stürze ich in die Tiefe? 

 

Heike Wulf: * 1967 brennt für die Literatur. Lesen und Schreiben ist für sie kein Hobby, sondern Leidenschaft. Sie moderiert Lesebühnen, hat etliche Veröffentlichungen, ist Herausgeberin einer Ruhrpott-Anthologie, arbeitet als Redakteurin und ist Dozentin von Vortrags- und Schreibwerkstätten. Außerdem entwickelt sie Konzepte für Lesungen und Literaturveranstaltungen.

Homepage Heike Wulf

 

Vorwort:

 

Flüchtige Begegnungen, ein harmloser Start in den Winterurlaub, begehrliche Blicke. Alltagssituationen, dem Leben entlehnt und dennoch so viel anders.

Heike Wulf schafft Sprachminiaturen mit scharfer Konturierung. Sie hinterfragt und leuchtet die Abgründe der menschlichen Seele aus. Sie tut es chirurgisch präzise und mit einer atemberaubenden Dramaturgie. Fast beiläufig rührt sie an Tabus, lakonisch und punktgenau.

Ihre Geschichten – ein Stakkato aus Einfällen und Wendungen. Kein Wort ist verschwendet. Der Leser taucht ein, wird vom Sog der Geschichte gepackt und wieder ausgespien, noch verwirrt von tiefschwarzen Gedanken und Mordlust, die das zarte Gespinst der Erzählkomposition durchtränken.

Atem holen, erst einmal Atem holen, bevor man sich der nächsten Überschrift nähert.

Mit Heike Wulfs Erzählband begibt man sich in das Reich des Außergewöhnlichen, denn eines muss man wissen: Heike Wulf mordet einfach schrecklich gerne – und sie tut es meisterlich.

Achim Albrecht

Autor

 

Presse:

Meistens ist es der letzte Satz, der einem endgültig den Boden unter den Füßen wegreißt: Opfer werden zu Tätern, Freunde zu Feinden, Mütter zu Mördern. In den minimalistisch erzählten Kurzgeschichten von Heike Wulf zerbrechen Beziehungen in totsicherer Regelmäßigkeit.

"Am Abgrund ist die Aussicht schöner" heißt der kleine, unscheinbare Band, dessen Innenleben dramatische Einblicke in die Untiefen der Seele gewährt. Die Dortmunder Autorin schaut nicht nur hinter den nächsten Gartenzaun, sie schaut Menschen ins Gemüt, blickt dunkle Kellertreppen hinab, taucht stets für einen kurzen Moment in extreme Leben ein. Heike Wulf führt ihre Leser an den Rand des Abgrunds - und darüber hinaus.
Heike Wulf: Am Abgrund ist die Aussicht schöner, Universitätsverlag Brockmeyer, 12,90 Euro

Ruhr-Nachrichten 18.4.11 tib

 

Die WAZ-Bochum schrieb am 7.4.11:

Heike Wulfs Geschichten sind zwar hoffungslos blutrünstig, halten aber zum Glück Abstand von den üblichen Krimi-Klischees. Vielmehr muss man bei diesen kurz, knapp und kunstvoll formulierten Mordstaten auch schon mal "um die Ecke denken". Mit sensibler Beobachtungsgabe zeichnet Heike Wulf ungewöhnliche Menschen-Portraits in Ausnahmesituationen

 

Leserstimmen:

Ich habe gerade die erste Geschichte aus ihrem Buch auf der Verlagsseite gelesen. Mein Fazit: GENIAL!!! Macht süchtig. LEBEN PUR – eben am Abgrund.

Frauke Gorontzi



Erst einmal ein großes Lob für Deine Kurzgeschichtensammlung. Sie sind alle gut, und das kann man nicht von jeder Geschichtensammlung sagen!
Zu meiner Lieblingsgeschichte habe ich spontan „Gestohlene Stunden“ ernannt, knapp gefolgt von „Spirit“. Auf jeden Fall hat mir die Leserei so viel Spaß gemacht, dass ich die halbe Nacht durchgemacht habe.

Christian Dreyer



"Ich liebe Kurzkrimis und konnte bei der Leseprobe gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch werde ich mir erstens kaufen und zweitens weiterempfehlen. Den Buchtitel finde ich übrigens genial.
Ortrud Battenberg



Heike Wulf hat eine wunderbare Art zu schreiben und den Leser bzw. die Leserin in ihren Bann zu ziehen. Ihre Kurzgeschichten sind spannend, lustig, traurig, mitreißend, einfühlsam und teilweise findet man sich selber oder auch selbst gemachte Erfahrungen wieder, sie können aber auch sehr erschreckend sein ob der dahinter steckenden Wahrheit. Man hat das Gefühl, in den Geschichten zu versinken, sie sind so vielschichtig. Es macht süchtig eine Kurzgeschichte nach der anderen zu lesen, teilweise muss man jedoch zwischendurch durchatmen und Luft holen und sich frei für eine weitere Geschichte machen.
Für jeden empfehlenswert, egal ob Mann oder Frau.

Ursula Kemper



 

 

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